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Bevölkerung und Experten erarbeiten Zukunftsvisionen für St. Stefan-Afiesl

Petra Hanner, 14.04.2021 06:15

ST. STEFAN-AFIESL. Wo soll sich die Gemeinde St. Stefan-Afiesl in den nächsten Jahren im Bereich Wohnen und Leben hinentwickeln? Eine Antwort auf diese Frage soll das Projekt „Masterplan 2030“ bringen, bei dem auch die Bevölkerung eingebunden wird. 

Die gute Entwicklung St. Stefan-Afiesls als Wohngemeinde wirft gleichzeitig neue Herausforderungen auf. Foto: Gemeinde

Welche Maßnahmen sollen innerhalb bestehender Siedlungsgrenzen gesetzt werden, auf welchen Flächen soll der Kernort künftig erweitert werden? Wie sollen wichtige öffentliche Räume im Ortskern gestaltet werden? So lauten die Überlegungen, die in den kommenden Monaten angegangen werden. Außerdem macht sich die Gemeinde Gedanken über die Nutzung von leerstehenden Objekten und über zeitgemäße Formen des Wohnens.

Die Zukunft in die Hand nehmen

„St. Stefan-Afiesl entwickelt sich immer mehr zu einer beliebten Wohngemeinde. Das führt aber gleichzeitig dazu, dass die Möglichkeiten, sich bei uns niederzulassen, schwinden. Wir haben daher im Gemeinderat den Beschluss gefasst, diese Aufgabe selbst anzugehen und uns dabei bestmöglich unterstützen zu lassen“, erklärt St. Stefan-Afiesls Bürgermeister Alfred Mayr (VP). Das Architekturbüro „nonconform“, welches bereits Erfahrung mit derartigen Entwicklungskonzepten hat, wird den Prozess begleiten.

Ideenwerkstatt geplant

In der ersten Phase werden Vertreter von Gemeindepolitik und Verwaltung die Rahmenbedingungen des Prozesses erarbeiten und Leitlinien festlegen. Im Juli wird eine Ideenwerkstatt im örtlichen Lokal Stefansplatzerl über die Bühne gehen. An drei aufeinanderfolgenden Tagen ist die gesamte Bevölkerung eingeladen, mitzudiskutieren und ihre Ideen und Konzepte einzubringen.

„Wir wollen im Vorfeld auch Ideenboxen an wichtigen Stellen in der Gemeinde aufstellen, in die die Bevölkerung ebenfalls Vorschläge einwerfen kann. Diese werden dann bei der Ideenwerkstatt bereits präsentiert und weiterentwickelt“, plant Mayr. Das Abschlusspapier sowie die Pläne werden die Grundlage für das nächste örtliche Entwicklungskonzept sein, das in den kommenden Jahren erstellt werden muss.


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