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ROHRBACH-BERG/BEZIRK. „Mich hat's erwischt“: Die Volkshilfe Rohrbach zeigte sich solidarisch mit arbeitslosen Menschen und forderte zum Tag der Arbeitslosen am 30. April Maßnahmen ein.

Ingrid Groiß, Vorsitzende der Volkshilfe Rohrbach (2.v. r.) und Vorstands-Kollegen zeigten sich solidarisch mit Arbeitslosen. (Foto: VH Rohrbach)

Ingrid Groiß sieht als Vorsitzende der Volkshilfe Rohrbach die Entwicklung am Arbeitsmarkt noch immer als besorgniserregend. „Besonders hart trifft es jene Menschen, die schon zuvor für wenig Einkommen hart gearbeitet haben“, nennt sie Frauen, Menschen mit Migrationshintergrund und Beschäftigte über 50 Jahre. „Werden diese Menschen arbeitslos, müssen sie mit 55 Prozent und damit nur etwas mehr als der Hälfte ihres bisherigen Einkommens das Auslangen finden.“ Das durchschnittliche Arbeitslosengeld liege für diese Menschen gerade mal bei 980 Euro pro Monat. Das fördere Armut und führe zu dramatischen Situationen, die bis zum Wohnungsverlust reichen können. „Als Volkshilfe fordern wir daher anlässlich des Tages der Arbeitslosen eine Erhöhung des Arbeitslosengeldes auf 70 Prozent“, sagt Groiß.

Ausdehnung des Job-Restart-Programmes

Außerdem soll die oö. Landesregierung ihr Job-Restart-Programm auf gemeinnützige Organisationen im Gesundheits- und Sozialbereich ausdehnen. Dieses Programm sieht für gewinnorientierte Betriebe eine einjährige Förderung der Lohnkosten in der Höhe von rund 72 Prozent  vor, bei Kommunen liegt diese bei zirka 86 Prozent.


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