WorldStar Award 2022 für 100 Prozent recycelte Schulmilchbecher

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Martina Gahleitner Tips Redaktion Martina Gahleitner, 19.01.2022 12:52 Uhr

ST. MARTIN/OÖ. Die World Packaging Organisation hat die WorldStar Awards 2022 vergeben. Prämiert wurde auch der nachhaltige Becher aus 100 Prozent recyceltem PET – ein Gemeinschaftsprojekt der österreichischen Schulmilchbauern und der drei oberösterreichischen Unternehmen PET-MAN in Frankenburg, Greiner Packaging in Kremsmünster und Starlinger viscotec in St. Martin.

Ein geschlossener Kreislauf macht die Schulmilchbecher aus rPET besonders nachhaltig: Gebrauchte Becher werden gesammelt, geschreddert, gewaschen, recycelt und aus dem Material werden neue rPET Becher hergestellt, in die wiederum Schulmilch abgefüllt wird. Kurz vor Weihnachten wurde dieser Kunststoff-Kreislauf erstmalig geschlossen. Ein Vorzeige-Projekt, das jetzt mit dem WorldStar-Award 2022 ausgezeichnet wurde.

Dritte Auszeichnung

Es ist dies nach dem TRIGOS 2021 und dem Green Packaging Star Award 2021bereits die dritte Auszeichnung, über die sich die Projektverantwortlichen freuen können. Johannes Strobl, Obmann der oberösterreichischen Schulmilchbauern, sagt dazu: „Das Echo, das ich von den Schulmilchbauern bekomme, ist, dass die Schulen begeistert sind. Sie finden es gut, dass aus den gebrauchten rPET-Bechern wirklich wieder neue Becher gemacht werden.“

Wertvoller Rohstoff

Dass rPET für Lebensmittelverpackungen die ideale Wahl ist, davon ist man auch beim St. Martiner Unternehmen Starlinger viscotec überzeugt: „Unsere Vision ist, die Sammlung und das Recycling von Verpackungen aus weißem rPET zu etablieren“, berichtet Herbert Hofbauer „denn gebrauchte Becher sind ein wertvoller Rohstoff.“

Durch diesen Kunststoff-Kreislauf werden im Vergleich zu Mehrweg-Glasflaschen um über 30 Prozent weniger CO2-Emissionen verursacht. Das Recycling der Becher erfordert zudem weniger Energie als beispielsweise die Aufbereitung von Mehrwegglas und es entstehen weniger Abfälle. Problemlos möglich ist dies, weil die Becher nicht bedruckt werden und zu 100 Prozent aus Monomaterial bestehen.

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