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BEZIRK ROHRBACH/SARLEINSBACH. Beinahe zwei Jahre hat sich der Fördercall verzögert, jetzt aber hat Bundesministerin Elisabeth Köstinger den Start bekannt gegeben. Darauf hat die Leaderregion Donau-Böhmerwald schon sehnsüchtig gewartet.

Vor dem Herbst wird der Breitband-Ausbau in den noch nicht versorgten Gebieten nicht weitergehen. (Foto: Gahleitner)

Während einige Gemeinden schon im Glasfaser-Zeitalter angekommen sind, müssen viele andere noch auf das schnelle Internet warten. Fiber Service Oberösterreich reicht nun alle noch nicht mit Glasfaser versorgten Gebiete in der Region gemeinsam beim Fördercall „Access 7“ ein, um bei einem Zuschlag flächendeckend ausbauen zu können. „Genau aus diesem Grund ist auch die konzertierte Einreichung durch Fiber Service so wichtig, da hier nicht nur profitable Gebiete eingereicht werden, sondern auch alle entlegenen Gebiete inkludiert sind“, informiert Barbara Kneidinger, Geschäftsführerin der Leaderregion Donau-Böhmerwald. Denn alternative Anbieter würden bei einem Zuschlag zwar den Ausbau der Ortszentren garantieren, aber entlegenere Gebiete oft nicht einreichen. „Diese haben dann kaum mehr eine Chance auf einen Ausbau“, sagt Kneidinger.

Warten, warten, warten

Zwar wurde nach Erreichung der notwendigen 60 Prozent Interessensbekundungen, die viele Breitband-Aktivisten im Rahmen eines Leaderprojektes gesammelt haben, schon genug gewartet. Damit ist es aber noch nicht vorbei: Nach Beendigung der Einreichfrist heißt es wieder warten, bis im Herbst hoffentlich der Zuschlag erteilt wird.


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