Mehr als 25.000 Menschen im Bezirk Rohrbach in Beschäftigung
ROHRBACH-BERG. Die 25.000er-Marke bei den unselbständig Beschäftigten hat der Bezirk Rohrbach überschritten. Auch die ersten 16 Ukrainer sind bereits in Beschäftigung.

Es sind exakt 25.031 Menschen, die derzeit in einem Beschäftigungsverhältnis stehen. „Aufgrund der vielen offenen Stellen und damit verbundenen Chancen kann sehr schnell wieder ein Job begonnen werden. Ein Drittel aller in Rohrbach gemeldeten arbeitslosen Personen beginnt einen neuen Job innerhalb von 30 Tagen“, berichtet AMS-Geschäftsstellenleiterin Doris Steiner.
Arbeitslosenquote von 1,5 Prozent
Ohnehin ist die Arbeitslosigkeit sehr gering: Mit Ende April waren im Bezirk Rohrbach 385 Personen arbeitslos – das bedeutet eine Quote von 1,5 Prozent, was um rund 30 Prozent niedriger ist, als im Vorjahres-April. Oberösterreichweit beträgt die Arbeitslosenquote 3,6 Prozent. „Von den 385 Personen gelten 23 als langzeitarbeitslos, weil sie aufgrund verschiedenster Vermittlungseinschränkungen bereits länger als ein Jahr arbeitslos sind“, informiert Steiner, die mit ihrem Team bemüht ist, auch für diese Menschen passende Jobs zu finden.
Zu wenig Arbeitskräfte
Der Arbeitskräftemangel ist jedenfalls deutlich: Waren im Vorjahr 525 Personen arbeitslos gemeldet bei 661 offenen Stellen, sind es heuer nur mehr 385 Personen und 806 offene Stellen. 185 Personen besuchen derzeit eine vom AMS finanzierte Aus- oder Weiterbildung, um ihre Chancen am Arbeitsmarkt zu erhöhen.
16 Beschäftigungsbewilligungen ausgestellt
Darunter befinden sich auch zehn ukrainische Staatsbürger im arbeitsfähigen Alter, denen das AMS in Rohrbach einen Deutschkurs ermöglicht. Steiner ergänzt: „Wir freuen uns, dass wir zudem bereits 16 Beschäftigungsbewilligungen für Menschen aus der Ukraine für Rohrbacher Betriebe ausstellen konnten, die in verschiedenen Bereichen tätig werden.“


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