Arbeitslos in Rohrbach: Ein Drittel wird innerhalb eines Monats schon weitervermittelt
BEZIRK ROHRBACH. Am Arbeitsmarkt im Bezirk Rohrbach hat sich im Vergleich zum Vormonat nicht viel getan: Exakt gleich hoch wie im September war im Oktober die Arbeitslosenquote mit 1,6 Prozent. Verglichen mit dem Oktober 2021 ist sie um 0,1 Prozent höher.

Schaut man sich die Arbeitslosenquote in ganz Oberösterreich an, so steht der Bezirk Rohrbach wieder glänzend da: Landesweit ist diese nämlich mit 3,5 Prozent mehr als doppelt so hoch.
In absoluten Zahlen sind per Ende Oktober in Rohrbach 399 Personen arbeitslos, davon 205 Frauen und 194 Männer. Nach Alter sind 73 Personen unter 25 Jahren ohne Job und 141 Personen über 50 Jahre. Derzeit besuchen zudem 189 Personen eine vom AMS finanzierte Aus- oder Weiterbildung, um ihre Chancen am Arbeitsmarkt zu erhöhen.
Qualifikationen passen nicht immer
Wer allerdings im Bezirk arbeitslos wird und willens ist, schnell wieder einen Job zu finden, kann sich auf das Arbeitsmarktservice verlassen: Rund ein Drittel aller neuen Arbeitsaufnahmen erfolgt sogar innerhalb von 30 Tagen. „Die große Herausforderung bei der Vermittlung von neuen Stellen besteht in der Passgenauigkeit von vorhandenen Qualifikationen der Personen und den geforderten Qualifikationen der Betriebe“, erklärt AMS-Geschäftsstellenleiterin Doris Steiner. Das AMS Rohrbach hilft hier den Betrieben oder Personen mit finanziellen Unterstützungen, wenn die Kompetenzen nicht ausreichend sind und noch eine Weiterbildung oder eine arbeitsplatznahe Qualifizierung benötigt wird. Es gibt aber auch die Möglichkeit der „Arbeitserprobung“ zur Feststellung der fachlichen oder persönlichen Eignung von Personen für eine bestimmte Stelle. Beide Seiten können sich dann einige Tage direkt beim Arbeiten kennenlernen und schauen, ob die Person bzw. der Betrieb und der Job passt.
Eine Arbeitserprobung muss jedenfalls mit dem AMS vor Arbeitsantritt vereinbart werden.


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