Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

DONAU-BÖHMERWALD. Bei der Verteilung der aktuellen Breitband-Förderung könnte der Bezirk Rohrbach leer ausgehen.

Der flächendeckende Breitband-Ausbau in der Leaderregion muss wohl weiter warten. (Foto: Gahleitner)

Mit einer Verzögerung von beinahe zwei Jahren wurde der Fördercall „Access 7“ im April gestartet, auf den die Leaderregion Donau-Böhmerwald und mit ihr zahlreiche Breitband-Aktivisten in den Gemeinden lange gewartet haben. Allerdings ist die Höhe des Förderbudgets für ganz Österreich begrenzt und für Oberösterreich nicht viel verfügbar – hier sei man bei den vergangenen Förderdurchgängen überdurchschnittlich gut bedient worden, heißt es vom Breitbandbüro OÖ. Die eingereichten Projekte werden gerade bewertet, die Chance auf einen Zuschlag ist jedoch gering.

Warten auf den nächsten Fördercall

Auch in der Leaderregion selbst rechnet man nicht mehr damit, noch eine Förderung aus dem aktuellen Topf abgreifen zu können, bestätigt Leader-Obmann Georg Ecker. „Wir wären überrascht, wenn die noch nicht ausgebauten Gebiete noch eine Chance hätten. Beim letzten Mal hat vor allem die Region Steinerne Mühl von der Nachdotierung profitiert. Im Prinzip war das aber ein Vorziehen der Mittel“, sagt Ecker. Gemeinsam mit den Bürgermeistern will er jetzt das weitere Vorgehen fixieren. Die nächste Chance auf eine Förderung gibt es beim nächsten Call. Dabei werden wieder alle Projekte eingereicht und wenn nötig adaptiert.

Breitband auch nützen

Bei der Fördervergabe spielt auch die Nutzung eine Rolle. „Von allen möglichen Haushalten nutzen weniger als 40 Prozent das Breitband über Glasfaser. 60 Prozent verlassen sich auf andere Technologien“, zeigt Ecker auf, der sich eine größere Bereitschaft der Bürger, sich auch tatsächlich an das Glasfasernetz zu binden, wünschen würde. Vor allem die Internet-Nutzer müsste man von den Handymasten wegholen.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden