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ATZESBERG/SONNEN. Wie europäische Freundschaft gelebt wird, zeigen die beiden Partnergemeinden Sonnen in Bayern und Atzesberg im Bezirk Rohrbach vor. Vor 25 Jahren wurde die Zusammenarbeit besiegelt - jetzt zum Jubiläum will man diese weiter intensivieren.

Bezirkshauptfrau Wilbirg Mitterlehner trug sich im Sonnener Rathaus in das Goldene Buch der Gemeinde ein. Mit dabei waren Sonnens Altbgm. und Ehrenbürger Matthias Anetzberger, Polizeidirektor a. D. Josef Heisl, Atzesbergs Altbgm. Norbert Höretzeder, stellv. Landrat Hans Koller, Bgm. Klaus Weidinger, Atzesbergs Bgm. Josef Scharinger, sein Stellvertreter Alois Mühlbauer und Sonnens 2. Bgm. Michael Fenzl. (Foto: Christoph Hauzeneder)

Fast auf den Tag genau 25 Jahren nach der Unterzeichnung der Partnerschaftsurkunde im Oktober 1997 (durch die damaligen Bürgermeister Matthias Anetzberger und Franz Meisinger) haben sich die jetzigen Bürgermeister der Partnergemeinden Sonnen und Atzesberg zum Gedankenaustausch getroffen. Mit dabei waren auch Rohrbachs Bezirkshauptfrau Wilbirg Mitterlehner und Passaus stellvertretender Landrat Hans Koller.

Sonnens Bürgermeister Klaus Weidinger betonte bei der Begrüßung im Rathaus, dass mit der Patenschaft der Gemeinden Sonnen und Atzesberg in der Europaregion über die Grenzen hinweg zusammengewachsen sei, was zusammengehört. Nach zwei Jahren starken Einschränkungen durch die Corona-Pandemie freute er sich auf den Gedankenaustausch mit seinem Amtskollegen Josef Scharinger. Beide betonten, dass sie die kommenden Monate nutzen wollen, um die Freundschaft zwischen den beiden Gemeinden zu vertiefen und zu fördern.

Keine Alibi-Freundschaft

Bezirkshauptfrau Mitterlehner bekräftigte, dass es sich zwischen Atzesberg und Sonnen nicht um einen Alibi-Freundschaft, sondern um eine Partnerschaft zwischen den beiden Gemeinden handelt. Diese sei auch Symbol für die Verbundenheit der Region über die Landesgrenzen hinweg.


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