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ROHRBACH-BERG/BEZIRK ROHRBACH. Mit 2,5 Millionen Euro ist der Fördertopf für die Leaderregion Donau-Böhmerwald zum Start der neuen Periode wieder gut gefüllt. Das Geld soll Anschubfinanzierung für Ideen und Projekte sein, um unsere Heimat weiter zu gestalten.

Barbara Kneidinger und Georg Ecker bekamen von Bundesminister Norbert Totschnig die Urkunde überreicht. (Foto: BML / Rene Hemerka)

Bei einer feierlichen Auftaktveranstaltung in Wien bekam die Region Donau-Böhmerwald, gemeinsam mit 82 weiteren Leaderregionen in Österreich (19 in Oberösterreich), die offizielle Anerkennungsurkunde als lokale Aktionsgruppe von Bundesminister Norbert Totschnig überreicht. Die Urkunden-Verleihung ist der Startschuss für die neue Förderperiode, die passenderweise mit dem gerade erfolgten Umzug ins neue Leader-Büro im Futuro in Rohrbach zusammenfällt. „Wir sind nach 15 Jahren in Sarleinsbach ins Zentrum des Bezirks übersiedelt und werden von hier aus die Entwicklung vorantreiben“, sagt dazu Leader-Obmann LAbg. Georg Ecker.

Dafür wurde der Fördertopf mit frischem Geld befüllt: „Wir erhalten ein ähnliches Budget wie in der vergangenen Periode – das sind rund 2,5 Millionen Euro bis Ende 2027. Bei einer durchschnittlichen Förderhöhe von 33.000 Euro pro Projekt, würden sich damit rund 80 Projekte realisieren lassen“, ergänzt Ecker.

Mehr als Projektförderung

Basis für die künftige Arbeit ist die lokale Entwicklungsstrategie, die für die Bewerbung erstellt wurde. „Seit Herbst 2021 haben wir gemeinsam mit den Menschen vor Ort mit viel Herzblut daran gearbeitet, gefragt, diskutiert, geschärft, präsentiert, wieder diskutiert, feingeschliffen und letztendlich formuliert. Bei Workshops, Umfragen und Zukunftswerkstätten wurden regionale Ziele erarbeitet, die im Strategiepapier zusammengefasst und im Mai 2022 beim Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft eingereicht wurden“, beschreibt Leader-Geschäftsführerin Barbara Kneidinger und freut sich über den nunmehrigen Lohn der Arbeiten.

Sie und Ecker laden nun ein, sich mit Ideen für Projekte, Kooperationen oder Kampagnen zu  melden, damit diese dann gemeinsam ausgearbeitet und einem 19-köpfigen Projektauswahlgremium vorgelegt werden können. „Dabei geht es nicht nur darum, Projekte zu fördern, sondern wir wollen die Region weiterentwickeln. Wir bauen gemeinsam das Haus Donau-Böhmerwald“. Ein Schwerpunkt liegt am Aktionsfeld Gemeinwohl, neu ist außerdem das Aktionsfeld Klima.

In der kommenden Periode sind zudem Regionsprojekte geplant, mit denen Themen, die für die ganze Region relevant sind, ganzheitlich angegangen werden können. Beispiele dafür sind ein Klima-Netzwerk oder die regionale Beschäftigung mit dem Thema Baukultur.

 

Leaderregion Donau-Böhmerwald
Rohrbach-Berg, Stadtplatz 21/3
www.donau-boehmerwald.info

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