Mühlviertler Hopfenbauern trotzen dem Klimawandel
BEZIRK ROHRBACH. Hopfen aus dem Bezirk Rohrbach ist in aller Munde, zumindest in jenem der Biertrinker: Zum Welttag des Bieres am 4. August macht Agrar-Landesrätin Michaela Langer-Weninger auf die wichtige Arbeit heimischer Hopfenbauern aufmerksam.

Mit knapp 70 Brauereien und 173 Hektar Hopfen ist Oberösterreich klar das Bierland Nummer eins in Österreich. Die Liebe zum heimischen Bier spiegelt sich auch in den Verbrauchszahlen wider. So genießen die Österreicher jährlich zwischen 100 und 110 Liter Bier pro Kopf.
„Unsere Mühlviertler Hopfenbauern produzieren jährlich mit viel Hingabe und Leidenschaft besten Qualitätshopfen. Zudem zeichnen die mächtigen Hopfenreben eine einzigartige Kulturlandschaft“, betont Langer-Weninger.
Hopfenernte steht bevor
Auch wenn der Hopfen mengenmäßig nur einen geringen Anteil der Rezeptur ausmacht, ist er für das originelle Aroma und den unverkennbaren Geschmack des Bieres unverzichtbar. Die Ende August beginnende Hopfenernte steht nun unmittelbar bevor und dauert bis Ende September an. „Der Klimawandel, insbesondere fehlende Niederschläge und die vielen Hitzetage über 30 Grad stellen die Hopfenbauern vor große Herausforderungen“, berichtet die Agrar-Landesrätin. Das bestätigt auch Stefan Hofer, Obmann der Mühlviertler Hopfenbaugenossenschaft in Neufelden: „Die vergangenen Monate waren viel zu trocken und zu heiß. Aktuell hoffen wir noch auf Regen, rechnen jedoch mit einer unterdurchschnittlichen Gesamterntemenge von rund 260 Tonnen. Den hohen Qualitätsstandard können wir aber halten.“


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden