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ST. JOHANN. Ein Tips-Leser aus St. Johann am Wimberg hat sich Gedanken über die alljährliche Pensionserhöhung gemacht.

 (Foto: tips.at)
(Foto: tips.at)

Nun geht es wieder los, das Gejammere um die alljährliche Pensionserhöhung. Die ältere Generation kostet zu viel. Selbst wenn sie viele Jahre Steuern gezahlt und damit unser schönes Land aufgebaut haben. Pensionistinnen und Pensionisten sind keine Bittsteller! Die selbsternannten Repräsentantinnen und Repräsentanten warnen wie jedes Jahr vor einem Zukunftsraub. Völlig unerwähnt bleibt dabei leider, dass Pensionistinnen und Pensionisten sowohl ein wichtiger Wirtschaftsfaktor sind, als auch bedeutende Steuerleistungen erbringen. Rund 17 Mrd. Euro an direkten und indirekten Steuern fließen von der älteren Generation ins Budget. Weitere 3,2 Mrd. werden in die Sozialversicherung eingezahlt.

Bedenken sollte man auch folgendes: Viele junge Leute können nur berufstätig sein, weil Oma/Opa kostenlos bei der Kinderbetreuung helfen und auch bei der Pflege unermüdlich mithelfen. Ist das vielleicht kein positiver Beitrag zum Wohlstand unseres Landes? Wer im Zusammenhang mit Pensionszahlungen von Geschenken spricht, welche die Generationengerechtigkeit gefährden, sollte auch fair sein und auch dies mit einzubeziehen.

von Johann Dobesberger, St. Johann/Wimberg


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