Normalität kehrt zurück, kein Betrieb in Kurzarbeit
BEZIRK ROHRBACH. Der Arbeitsmarkt im Bezirk Rohrbach normalisiert sich langsam und es befindet sich kein Betrieb in staatlich finanzierter Kurzarbeit, informiert das Arbeitsmarktservice (AMS) Rohrbach.

Die geschätzte Arbeitslosenquote beträgt per Ende September im Bezirk Rohrbach 1,8 Prozent, was einem dezenten Anstieg zum Vorjahres-September entspricht (+0,2 Prozent). Damit ist sie deutlich geringer als in Gesamt-Oberösterreich (3,9 Prozent). In absoluten Zahlen sind per Ende September in Rohrbach 462 Personen arbeitslos, davon 236 Frauen und 226 Männer.
Noch nicht wie vor Corona
„Auch wenn die Zahlen der arbeitslosen Personen ganz leicht steigen und die Betriebe mit der Meldung offener Stellen an das AMS derzeit vorsichtiger sind, ist immer noch nicht das alte Normal von vor 2020 erreicht“, informiert AMS Rohrbach-Geschäftsstellenleiterin Doris Steiner. „Damals gab es traditionsgemäß viel mehr arbeitslose Personen als offene Stellen. Aus Arbeitsmarktsicht würde ich eher sagen, die angespannte Situation der extrem vielen offenen Stellen und weniger arbeitsuchenden Personen normalisiert sich wieder. Wir nehmen auch keine überbordenden Freistellungen von Mitarbeitern in einzelnen Betrieben wahr, die über eine normale Fluktuation hinaus gehen.“
Neue Kurzarbeit nur in absoluten Ausnahmefällen
Auch das Thema der neuen staatlich geförderten Kurzarbeit ab 1. Oktober 2023 beschäftigt das Team des AMS: „Der Zugang und die Rahmenbedingungen dafür sind nicht vergleichbar mit der Covid-19-Kurzarbeit ab 2020. Sie wird nun nur mehr in absoluten Ausnahmefällen, wie beispielsweise Naturkatastrophen, gewährt. Dazu kann ich bestätigen, dass sich im Bezirk Rohrbach derzeit kein Betrieb in staatlich geförderter Kurzarbeit befindet.“


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