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HELFENBERG. In der Naturfabrik weiß man, auf Dauer geht es nur mit Frauenpower. 25 der 30 Mitarbeiterinnen sind weiblich. Das Motto bei der Arbeit lautet „Ist die Technik noch so weit, Handarbeit bleibt Handarbeit!“

In der Näherei ist Konzentration gefragt. (Foto: Naturfabrik)
  1 / 2   In der Näherei ist Konzentration gefragt. (Foto: Naturfabrik)

Betritt man die Produktionsstätte der Naturfabrik in Ahorn, wird einem schnell klar, dass diese Werkstatt weiblich ist. Mit hochgekrempelten Ärmeln arbeiten 25 Frauen jeden Tag Hand in Hand mit den Verkäuferinnen, um die besten Naturprodukte für die Kunden herzustellen. Das Bedienen der Maschinen, Entladen von LKWs, Tüfteln an neuen Produkten oder die Aushilfe bei der Möbel-Montage: Alle Arbeiten werden gemeinsam bewältigt.

Gemeinsam stark

Männer sind Mangelware und die Frauen haben schon oft die Erfahrung gemacht, dass sie gemeinsam alles schaffen können. Sich gegenseitig zu unterstützen und Allianzen zu bilden, sind die großen Stärken der Naturfabrik-Frauen. Neben ihrer Arbeitsstelle in Ahorn versorgen sie ihre Kinder und Enkel, kümmern sich um Haushalt und Garten. Viele von ihnen sind bei gemeinnützigen Vereinen, wie der Feuerwehr. Frauen sind in der Arbeit und privat das Rückgrat der Gesellschaft.

Ein Arbeitsleben lang im gleichen Betrieb

Die tiefe Zufriedenheit mit dem eigenen Schaffen, die Lust anzupacken und die gegenseitige Wertschätzung sind die wichtigsten Aspekte für viele Frauen, um sich am Arbeitsplatz wohlzufühlen. Und das ist in der Naturfabrik der Fall, denn die meisten Frauen bleiben bis zu ihrer Pensionierung im Team.

Vorbildwirkung

Ein weiterer Aspekt ist die Vorbildwirkung, die Frauen für die Gesellschaft und ihre Töchter haben. Im Gegensatz zu dem oftmals verklärten Bild von Weiblichkeit in den sozialen Medien sind die Mühlviertler Frauen ein gutes „Role Model“ für den Nachwuchs. Will man, dass etwas passiert, macht man es am besten selbst – genau wie die Werkstatt-Mitarbeiterinnen in der Naturfabrik.


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