Neues Arbeiten im alten Gericht: Gerichtsquartier im Herzen von Rohrbach eröffnet
ROHRBACH-BERG. Nach einer behutsamen, vollständig regional umgesetzten Revitalisierung präsentiert sich das ehemalige Gerichts- und Gefängnisgebäude im Herzen von Rohrbach als zukunftsweisender Arbeitsstandort. Historische Architektur trifft hier auf zeitgemäße Nutzung und neue Formen des Arbeitens.
Rund fünf Jahre lang wurde am denkmalgeschützten Gerichtsgebäude aus dem 19. Jahrhundert gearbeitet und diesem in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Rohrbach und dem Bundesdenkmalamt neues Leben eingehaucht. Besonderes Augenmerk lag dabei auf der regionalen Wertschöpfung: Sämtliche Planungs- und Bauleistungen wurden von Betrieben aus der Region erbracht.Initiiert und errichtet wurde das Gerichtsquartier von Gerald Geretschläger und Ralph Öller. Letzterer hat mit seinem Notariat das Erdgeschoß des markanten Gebäudes bezogen. Damit kehrt ein zentraler rechtsstaatlicher Akteur an einen traditionsreichen Ort zurück.
Flexible Arbeitsmöglichkeiten
Im Obergeschoß stehen flexible Büro-, Praxis- und Co-Working-Flächen zur Vermietung zur Verfügung. Die Initiatoren wollen damit Menschen und Unternehmen ansprechen, die Arbeitswelten neu denken und maßgeschneiderte Lösungen suchen. Auch für größere Unternehmen aus dem Zentralraum bietet das Gerichtsquartier attraktive Möglichkeiten, etwa als Satellitenbüro oder Corporate-Coworking-Standort. Zusätzlich stehen funktionale Besprechungsräume und gemeinschaftlich genutzte Bereiche bereit, ebenso wie Parkplätze und E-Ladestationen. Durch die vorhandene Ausstattung und Infrastruktur profitieren Mieter von geringen Anfangsinvestitionen.
Neues Angebot für den Wirtschaftsstandort Rohrbach
Mit dem Gerichtsquartier bekommt die Stadt Rohrbach erstmals professionelle, moderne Co-Working-Flächen und zeitgemäße Arbeitsräume für unterschiedliche Betriebe. „Damit schaffen wir ein Angebot, das viele bisher vermisst haben“, zeigt sich Standortbürgermeister Andreas Lindorfer zufrieden. Er verweist auf die lange Geschichte des Gebäudes und die vielfältige Nutzung. „Es diente in den letzten Jahren vom Bauhof über externe Schulklassen bis hin zum Jugendzentrum. Mit dem Einzug des Notariats kehren wir gewissermaßen wieder zu einer ursprünglichen Nutzung zurück.“
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