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Wirtschaftskammer Rohrbach macht sich für sichere Kreuzungen stark

Martina Gahleitner, 12.02.2026 14:14

BEZIRK ROHRBACH. Für die rasche Realisierung eines Kreisverkehrs bei der Grillkreuzung in Oepping sowie die Entschärfung weiterer Unfallhäufungsstellen setzt sich die Wirtschaftskammer-Bezirksstelle Rohrbach ein.

Andreas Höllinger, Obmann WKO Rohrbach und Michael Schaubmeier, Leiter WKO Rohrbach (v.l.), fordern unter anderem die rasche Realisierung eines Kreisverkehrs bei der Grillkreuzung. (Foto: Cityfoto / Roland Pelzl)

Ein Hilferuf von Oeppinger Unternehmern zeigt auf, wie dringlich dieses Thema ist: Innerhalb kürzester Zeit wurden zwei Lehrlinge auf ihrem Arbeitsweg unverschuldet von einem Auto erfasst und verletzt. Diese Vorfälle haben die Wirtschaftskammer Rohrbach veranlasst, in den vergangenen Monaten intensive Gespräche mit den zuständigen Stellen zu führen und die Problematik mit Nachdruck aufzuzeigen. Ebenso befasst sich der Bezirksstellenausschuss der Wirtschaftskammer mit diesem Anliegen. „Sichere Straßen sind eine Grundvoraussetzung dafür, dass Menschen gesund zur Arbeit kommen und wieder nach Hause zurückkehren. Unfallhäufungsstellen und gefährliche Verkehrssituationen dürfen kein Dauerzustand sein“, bekräftigt Wirtschaftskammer-Bezirksstellenobmann Andreas Höllinger. Ein Kreisverkehr bei der Grillkreuzung müsse oberste Priorität haben. Er hat den Eindruck, dass dieser Druck seitens der Wirtschaft auch tatsächlich etwas in Bewegung gebracht hat.

Ampel oder fixe Radarkästen

Darüber hinaus fordert die Wirtschaftskammer Rohrbach, die bekannten Unfallhäufungsstellen in Neufelden, Altenfelden, Putzleinsdorf und Lembach baulich so zu adaptieren, dass sie wieder sicher benutzbar sind. „Wir sollten uns dabei erlauben, weiterzudenken und auch einmal offen über eine Ampelregelung, fixe Radarkästen zur Überwachung des Tempolimits sowie über verbesserte Beleuchtungssituationen an neuralgischen Stellen zu diskutieren“, fügt Höllinger an. Die anfallenden Kosten müsste man hier gesamtwirtschaftlich sehen und auch Folgekosten - etwa nach Unfällen oder wenn ein Mitarbeiter ausfällt - bedenken. „Gefragt sind mutige und nachhaltige Lösungen, die die Verkehrssicherheit langfristig erhöhen“, betont der WK-Chef.

Verzögerungen schaden der Wirtschaft

Wirtschaftskammer-Bezirksstellenleiter Michael Schaubmeier bringt neben dem erhöhten Unfallrisiko die erheblichen Verzögerungen an den genannten Kreuzungen zur Sprache: „Täglich warten vollbesetzte Betriebsfahrzeuge lange vor der Kreuzung, Lieferungen treffen verspätet ein und vereinbarte Termine geraten ins Wanken – dadurch geht wertvolle Arbeitszeit verloren.“


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