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AUBERG. Die Wasserqualität im eigenen Hausbrunnen brachte Martin Richtsfeld bei seinem Vortrag im vollbesetzten Sitzungssaal der FF Auberg zur Sprache.

  1 / 2   Martin Richtsfeld informierte über sein digitales, intelligentes Wasserkontrollsystem. (Foto: Marie Richtsfeld / Richtsfeld GmbH)

Die Zahlen, auf die Richtsfeld (www.richtsfeld.vision) hinwies, sind alarmierend: Viele messen ihre Wasserqualität nicht regelmäßig und von den wenigen gemessenen weisen laut AGES 16 Prozent der Wasserproben von Privatbrunnen Mängel auf. Tendenz steigend, denn extreme Wetterereignisse verschärfen die Lage zusätzlich. Verunreinigungen sind dabei oft weder sichtbar noch schmeckbar. „Wer nicht misst, weiß schlicht nicht, was aus seinem Hahn kommt“, brachte Martin Richtsfeld die Problematik auf den Punkt.

Digitales Kontrollsystem

Er arbeitet als Entwickler und Systemtechniker derzeit an einem digitalen, intelligenten Wasserkontrollsystem, das speziell für Hausbrunnen und private Trinkwasseranlagen konzipiert ist und das für Privatanwender leistbar sein soll. Die Marktreife der ersten Version, deren Entwicklung von renommierten Forschungseinrichtungen unterstützt wird, ist für Anfang 2027 geplant. Das System überwacht Füllstand, Wassertemperatur und Wasserqualität kontinuierlich und schickt bei Auffälligkeiten sofort eine Benachrichtigung aufs Smartphone, bevor es kritisch wird. Zudem lernt das System aus den Erfahrungen aller Nutzer und liefert gezielt Lösungsvorschläge.

Richtsfeld konnte an dem Informationsabend, der von Bürgermeister Andreas Wolfesberger organisiert wurde, gleich erste Interessierte für sein Pilotprojekt „Wasserkontrolle mit System“ gewinnen. Ein paar Plätze sind noch frei (Kontakt: hi@richtsfeld.vision).


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