Dach einer Produktionshalle in Rosenau unter Schneelast eingestürzt
ROSENAU AM HENGSTPASS. Die Produktionshalle eines holzverarbeitenden Betriebes in Rosenau am Hengstpaß im Bezirk Kirchdorf an der Krems ist unter der Schneelast Donnerstagnachmittag eingestürzt. Verletzte gab es keine. Bundesheer-Soldaten, die zum Abräumen des Flachdaches eingesetzt gewesen waren, hatten es wenige Minuten zuvor verlassen.

Bürgermeister Peter Auerbach (SPÖ) kann sich vorerst nicht erklären, wie es zum Einsturz kam, denn auf der 40 Meter breiten Halle mit einer Spannweite von 15 Metern lag der Schnee rund 150 Zentimeter hoch. Statik-Berechnungen hätten ergeben, dass die Belastung pro Quadratmeter maximal 300 Kilogramm beträgt. Erst ab 400 Kilogramm wurde die Situation als kritisch eingeschätzt. Aber das Bundesheer sei vorbeugend für den Fall, dass das Dach durch weitere Schneefälle oder Regen an die Belastungsgrenze gerate, zu Hilfe gerufen worden.
Keine Verletzten
Rund 70 Bundesheersoldaten hatten Donnerstagfrüh begonnen, das Dach abzuschaufeln, mussten aber am Nachmittag wieder in die Kaserne abrücken, um am Freitag weiterzumachen. Doch etwa eine Viertelstunde später brach das Dach ein. Weder darauf noch darunter befanden sich Personen, so gab es keine Verletzen.
Maschinen stark beschädigt
Aber die in der Halle stehenden Maschinen wurden stark beschädigt. Die Furnier-Produktion steht deshalb still. Der Bürgermeister verfügte, dass niemand das Gebäude betreten darf. Am heutigen Freitag bei Tageslicht soll der Schaden begutachtet und die weitere Vorgangsweise entschieden werden. Die Soldaten sollen weitere Dachteile abschaufeln, die Feuerwehr mit den Aufräumungsarbeiten beginnen. Deren Dauer schätzt Auerbach auf ein bis zwei Wochen.


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