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ROSENAU AM HENGSTPASS. Der Rekordstaatsmeister aus Rosenau wurde zum zweiten Mal Motorsportler des Jahres in Österreich. Das Präsidium der Austrian Motorsport Federation (AMF) hat Raimund Baumschlager den Titel „für seine herausragenden Erfolge im Rallyesport und für sein Lebenswerk“ zugesprochen.

Raimund Baumschlager und Pirmin Winklhofer mit dem VW Polo RWRC & Skoda Fabia R5, Foto: H. Illmer / ir7.at

Für Raimund Baumschlager ist der Titel ein weiterer Höhepunkt in einer Saison, in der er sich, in einer der spannendsten Entscheidungen der österreichischen Rallyegeschichte, erst auf den letzten Kilometern seinen 14. Staatsmeistertitel gesichert hat. Über den Titel „Motorsportler des Jahres“ darf sich der Oberösterreicher bereits zum zweiten Mal freuen, denn schon 1993, nach dem Gewinn seines ersten Staatsmeistertitels wurde ihm diese Ehre zu Teil.

„Krönung einer unglaublich dramatischen und fordernden Saison“

Raimund Baumschlager zur Auszeichnung: „Es ist nicht nur für mich eine ganz große Ehre und Auszeichnung, sondern auch für den gesamten Rallyesport. Wir haben heuer bei der Staatsmeisterschaft eine große Show geboten und es freut mich, dass wir dafür nun auch die Anerkennung bekommen. Der Titel ist für mich die Krönung einer unglaublich dramatischen und fordernden Saison.“

Es schließt sich ein Kreis

Für den Rekordstaatsmeister aus Rosenau schließe sich damit auch ein Kreis: „Ich wurde 1993 ausgezeichnet, nachdem ich ein erstes Mal die Rallye Staatsmeisterschaft gewonnen und jetzt, nach meinem 14. und wohl letzten Meistertitel, wird mir diese Auszeichnung wieder zugesprochen. Die Freude über die große Ehre ist heuer ebenso groß wie seinerzeit. Damals wurde ich Motorsportler des Jahres obwohl Österreich mit Gerhard Berger und Karl Wendlinger zwei Formel 1 Piloten gestellt hat.“

„Viele großartige Motorsportler“

Baumschlager betont: „Auch heuer war die Konkurrenz groß. Wenn man bedenkt wie stark sich etwa Lucas Auer in der DTM präsentiert hat, oder dass Matthias Walkner Platz zwei bei der Rallye Dakar geholt hat, um nur zwei der vielen großartigen Motorsportler zu nennen, kann man den Stellenwert dieses Titels erst richtig einordnen. Herzlichen Dank an alle, die mich unterstützt haben und an die AMF, die mir diesen Titel zugesprochen hat!“

Die feierliche Ehrung findet am 11. Jänner im Technischen Museum in Wien statt.


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