LAbg. Karin Scheele informiert sich Vorort über die neuen Rosenburger-Kraftwerkspläne und deren Auswirkungen
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Der Einladung des Horner SWV Bezirksvorsitzenden Robert Porod folgend besuchte SPÖ LAbg. Karin Scheele das Kamptal persönlich. Fr. Steidl Sibylle - federführend in der Plattform „lebendiger Kamp“ konnte uns heute bei der Begehung des Kampkraftwerkumfeldes viele sachdienliche Informationen näher bringen.
Die EVN plant eine um ca. 1,6 m höhere Staumauer, zudem Vergrößerung des Wasserstauraumes, Ausbaggerung des Kamps unterhalb des alten Kraftwerkes in einer Tiefe von ca. 1,5 m im Kampverlauf bis zu 1,5 km Länge.
Wir, die SPÖ, der SWV NÖ nehmen die Sorgen, die fundierten Argumente der Bürgerinitiative ernst. Danke an dieser Stelle auch an den Garser SPÖ Gemeinderat Friedrich Wiesinger richten, der keine Mühe scheute heute persönlich dabei gewesen zu sein.
Der Neubau des Kraftwerkes würde einzig eine Leistungssteigerung von 0,9 auf 2,5 MW erwirken. Diese Leistung wäre nur dann zu erzielen, wenn mindestens 16 m³/sec fließen, was aber dzt. nur an durchschnittlich etwa 25 Tagen im Jahren der Fall ist. Zudem darf hier erwähnt sein, dass in den letzten Jahren erkennbar die Wassermenge um ca. 1 m³/sec zurückgegangen ist.
Die benannte Energiesteigerung darf bildhaft mit der Energiegewinnung eines halben Windkraftrades verglichen sein.
Ein Austausch der über 100 Jahre alten Kraftwerksturbine im Rosenburger Kraftwerk könnte dabei die Effizienz der Stromgewinnung massiv erhöhen. Die Kosten für eine neue Turbine wären nur ein „Bruchteil“ jener Kosten die für dieses EVN Projektes angeplant sind.
Das Kamptal ist ein einzigartiges Naturjuwel dass auch für unsere Kinder in dieser Einzigartigkeit erhalten bleiben soll. LAbg. Karin Scheele nahm die vielen Impulse und Eindrücke mit und wird im Club der SPÖ alle Aspekte vorstellen.


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