„Leben aus dem Schatten“: Arnold Hiess‘ Berufung ist das Schreiben
VOITSCHLAG. Arnold Hiess hat bereits im Vorjahr erfolgreich sein erstes Buch auf den Markt gebracht. Nicht einmal ein Jahr danach ist sein nächstes Werk „Leben aus dem Schatten“ am Markt.

Arnold Hiess aus dem 110-Seelendörfchen Voitschlag hat schon sehr früh die Begeisterung zum Schreiben verspürt. Während anderen in der Schule das Deutsch-Fach vielleicht missfallen hat, hat er die literarische Feder für sich entdeckt. „Mir gefällt diese Kreativ-Arbeit“, sagt er. Nebenbei arbeitet er im landwirtschaftlichen Betrieb der Eltern, seine wahre Berufung hat er aber in der Schriftstellerei gefunden. „Was wirklich zählt im Leben, sind die eigenen Träume und deren Umsetzung - auch gegen den Widerstand vieler Konventionen“, sagt der 30-jährige Jungautor philosophisch und er hat schon wieder viele Ideen für seine nächsten Bücher.
„Leben aus dem Schatten“
Sein zweites Buch „Leben aus dem Schatten“ mit dem Untertitel „Die Memoiren von Cartouche, dem Meisterdieb und Templermeister“ ist die Fortsetzung des ersten Teiles. Beide Bücher sind jedoch so geschrieben, dass sie einzeln lesbar sind. In seinen Werken lässt er den französischen „König der Diebe“ wieder auferstehen. Den Bezug zu seiner Titelfigur hat er über einen Artikel gefunden. Cartouche soll als eine Art „Robin Hood“ von 1693 bis 1721 sein Unwesen getrieben haben. Seine Streiche hätten einen gewissen Witz erzeugt, wodurch er bei der Pariser Bevölkerung durchaus populär war. In seinem zweiten Buch lässt Arnold die Tempelritter wieder aufleben, die bis zu ihrer Verfolgung und Auslöschung ihr Hauptquartier in Paris hatten. Es geht auch um die spannende Suche nach dem Heiligen Gral, mit dem es Cartouche möglich ist, Zeitreisen zu unternehmen. Durch seine Liebe zu Frankreich, Paris und sakralen Bauten sind diese auch detailliert und geschichtlich gut in seinen Büchern beschrieben. Sein Buch ist bereits in den Buchhandlungen erhältlich. Mögliche Übersetzungen fürs Ausland sind in Planung.
Krimi mit Tatort Waldviertel
Der Jungautor möchte jedes Jahr ein Buch schreiben. Ein dritter Teil über den Meisterdieb Louis Dominique Bourguignon, besser bekannt als Cartouche, erscheint demnächst. Florence Nightingale und das Viktorianische London würden ihm als Grundideen zu seinen Büchern ebenso gefallen. Vorher möchte er aber noch ein anderes Werk schreiben. Die Idee dazu hat er schon: Ein Krimi mit Tatort im Waldviertel. Dafür könnte er sich den Ort Zwettl gut vorstellen.


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