„Is eh ois do“: Ein Jahr im Zeichen des Klimaschutzes

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Michaela Primessnig Michaela Primessnig, Tips Redaktion, 27.06.2019 11:14 Uhr

HAGENBERG/SANDL/WINDHAAG. Ein Jahr lang stand in drei Schulen des Bezirks alles unter dem Motto „IS EH OIS DO“. Dabei erarbeiteten Schüler der VS Hagenberg, der SNMS Sandl und NMS Windhaag unter der Projektleitung des Energiebezirks Freistadt altersgerecht aufbereitete Informationen zu Klima-, Energie- und Konsumthemen.

Die Schüler erkundeten im vergangenen Schuljahr als Energiedetektive ihre Schulgebäude. Energiespartipps wurden gesammelt und adäquat aufbereitet. Ganz im Sinne des Projekts wurden bestehende Ressourcen genutzt und aufgewertet: Aus alten Jeans wurden neue Taschen, aus Paletten wurden tolle Sitzgelegenheiten für den Schulgarten.

Auch Lebensmittelressourcen standen im Fokus der Schulen. Von gesunder regionaler Jause über eine Ausstellung der Bioregion Mühlviertel bis zum Bau einer Kräuterspirale konnten viele Themen erkundet werden. Das Highlight für die Schüler bildete eine Exkursion ins Welios Science Center bzw. die Sonnenwelt Großschönau. Die Ergebnisse wurden kürzlich bei der Abschlussveranstaltung in Sandl an Marktständen präsentiert.

Green Event in Sandl zum Abschluss

Die Veranstaltung wurde als Green Event abgehalten. Neben Abfallvermeidung und regionaler Verpflegung durch die Ortsbäuerinnen wurde auch auf eine ressourcenschonende An- und Abreise geachtet: Die Schüler aus Windhaag nutzten die Heimreise für einen Wandertag, auch Windhaags Bürgermeister Erich Traxler reiste klimafreundlich mit dem Fahrrad an.

Um das Thema nachhaltig an den Schulen verankern zu können, überreichte Martin Fleischanderl, Geschäftsführer der Helios Sonnenstrom GmbH, jeder Schule ein „Dein Kraftwerk“. „Mit diesem 300 Wp-Modul können auch den zukünftigen Schülern die großen Vorteile der Photovoltaik gezeigt werden“, so Fleischanderl. „Klimaschulen“ ist ein Programm des Klima- und Energiefonds, an dem sich Modellregionen und deren Schulen beteiligen können.

Viele kleine Schritte für die Region

Auch Johannes Traxler, Projektleiter des Energiebezirks Freistadt, zeigte sich von der Abschlussveranstaltung begeistert: „Es ist toll, wie die Schülerinnen und Schüler in kurzer Zeit zu richtigen ExpertInnen im Umweltbereich werden. Während eines Klimaschul-Projektes sind viele kleine Schritte möglich, die die Gemeinde sowie die Region voranbringen.“

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