10 Jahre Leaderprogramm haben 7,5 Millionen Euro Fördermittel in die Region gebracht
BEZIRK ROHRBACH. 170 Leaderprojekte, die ein Investitionsvolumen von 20 Millionen Euro ausgelöst und Fördermittel in Höhe von 7,5 Millionen Euro in die Region gebracht haben: Das ist die Bilanz zehn Jahre nach Gründung der Leaderregion.

Ziel der Initiative war es von Anfang an, lokale Partner bei ihren Vorhaben zu unterstützen und mit Fördergeldern aus EU, Bund und Land die ländliche Region zu stärken und lebenswerter zu machen. „Über alle Berufsgruppen und Generationen hinweg wurden Projekte ins Leben gerufen. Da sind einige innovative Initiativen hervorgegangen“, freut sich Leader-Obmann LAbg. Georg Ecker. Für Senioren, Familien oder Jugendliche; Wirtschaftsprojekte ebenso wie Sozialprojekte oder im Tourismus- und Freizeitbereich. Die Labyrinthe Hofkirchen etwa waren 2008 eines der ersten Leaderprojekte in der Region Donau-Böhmerwald und auch heute noch sind sie ein gern besuchtes Ausflugsziel. Als Projekt mit besonders großer Breitenwirkung nennt Georg Ecker die Topothek: In vielen Gemeinden haben engagierte Leute ein professionell aufbereitetes Online-Archiv angelegt.
Energieunabhängig werden
Besonders gut unterwegs sei man im Energiebereich, ergänzt Ecker. Denn aus dem Leaderprogramm heraus ist nicht nur die Voi Lebm-Initiative für mehr Lebensqualität entstanden, sondern auch die Klima- und Energiemodellregion. „Photovoltaik-Anlagen gibt es auf vielen öffentlichen Gebäuden, um in der Region möglichst energieunabhängig zu werden. Außerdem wurde in einigen Gemeinden mit dem Mühl-Ferdl ein Elektroauto zum Teilen installiert“, informiert der Leaderobmann. KEM-Manager Johannes Großruck sagt zum Thema Mobilität: „Wir wollen weg vom Auto, eher hin zu einem optimierten öffentlichen Verkehr oder zur Attraktivierung des (Elektro-)Fahrrads für den Alltag.“
Jubiläumsfeier im Centro
Gefeiert werden die zehn Jahre erfolgreiche Regionalentwicklung am 19. November im Centro Rohrbach. Dabei gibt es einen Rückblick und Ausblick. Denn Leader soll auch nach der aktuellen Förderperiode, die noch bis 2021 läuft, weiterbestehen.


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