Oberngruber schrammte knapp am Staatsmeistertitel vorbei
SARLEINSBACH. 250 Starter kämpften gestern bei der Staatsmeisterschaft im Radmarathon in St. Pölten um den Titel. Der amtierende österreichische Amateurbergmeister Christian Oberngruber aus Sarleinsbach fuhr das ganze Rennen vorne mit - am Ende musste er sich um Zentimeter dem Wiener Polizeisportler Christoph Mick geschlagen geben.

Das Rennen führte über 158 km und 2700 Höhenmeter, fünf schwere Steigungen galt es zu bewältigen. Auf den Bergwertungen konnten sich die Favoriten um Christian Oberngruber vom Racing Team Paintball-Fritz immer wieder ein wenig vom Feld absetzen. Den Verfolgern gelang jedoch auf den Abfahrten stets der Anschluss an die Spitze. So war die Spitzengruppe nach 130 Kilometern vor dem letzten Anstieg auf das Plambacheck noch immer etwa 50 Mann stark.
Packender Zielsprint
Auf diesem Berg konnte sich eine 6-köpfige Spitzengruppe von den Verfolgern absetzen. In einem packenden Zielsprint setzte sich schließlich Christoph Mick vom KTM Donau Fritzi Racing aus Wien um Zentimeter gegen den Sarleinsbacher Christian Oberngruber durch und sicherte sich den Staatsmeistertitel.
Stadlbauer ist bester Österreicher
Der Julbacher Radoldie Josef Stadlbauer vom RC ARBÖ ASKÖ NF Auto Eder Walding landete in seiner Altersklasse auf Platz 2. Er unterlag im Zielsprint dem amtierenden bayerischen Master-Straßenmeister Martin Sommer und wurde somit bester Österreicher.
Aufs Podest schaffte es auch Peter Pichler aus Feldkirchen (3. Platz AK 3, ebenfalls vom RC Walding). Starke Leistung zeigte auch der Julbacher Andreas Paster vom Ernstl Racing Team, der in der AK 3 hinter Peter Pichler den undankbaren 4. Platz belegte.


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