Sattledt wird gute Bonität attestiert
SATTLEDT. In einer Bewertung der Bonität aller österreichischen Gemeinden durch das KDZ Zentrum für Verwaltungsforschung ist die Marktgemeinde Sattledt auf Platz 12 gelandet. Das geht aus einem Beitrag im Gemeindemagazin public hervor, wo das Top-250-Ranking veröffentlich wird.

Die gute Platzierung kommt für Bürgermeister Gerhard Huber (VP) nicht überraschend. Zum einen weil das Kommunalsteueraufkommen mit vier Millionen Euro relativ hoch ist (Sattledt hat rund 3500 Arbeitsplätze im Ort), zum anderen weil die Verschuldung marginal ist, wie Huber es ausdrückt. Ein verhältnismäßig kleiner Betrag aus der Kindergarten-Erweiterung ist noch zurückzuzahlen. Der überwiegende Teil der Darlehen betreffen die Wasserver- und Abwasserentsorgung, Dinge die durch Gebühren finanziert sind und somit nicht den ordentlichen Haushalt belasten, erklärt Bürgermeister Huber.
„Generell sind wir sehr vorsichtig bei der Finanzierung von neuen Projekten, wir schauen schon, dass wir uns das auch langfristig leisten können“, betont der Ortschef abschließend.
Marktplatz und Gemeindezentrum soll neu gestaltet werden
Genauso wird man es beim nächsten Großprojekt machen. Man möchte den Marktplatz und das Gemeindezentrum neu gestalten. Derzeit werden die entsprechenden Konzepte dem Land zur Genehmigung vorgelegt. Läuft alles nach Plan, so hofft der Bürgermeister Ende 2018 mit den Arbeiten beginnen zu können.
Weitere Gemeinden unter den Top-250
Weiters sind unter den Top-250-Gemeinden von Österreich: Eggendorf im Traunkreis (Bezirk Linz-Land) auf Platz 18, Edt bei Lambach auf Platz 34, Holzhausen auf Platz 88 und Steinhaus auf Platz 160.
Der Analyse der finanziellen Lage der Kommunen liegen Kennzahlen wie öffentliche Sparquote, Eigenfinanzierungsquote, Verschuldungsdauer, Schuldendienstquote und die Quote der freien Finanzspitze zugrunde.


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