Küchenbrand in Schärding
SCHÄRDING. Ein 41-Jähriger aus Schärding bemerkte am 2. April gegen 12.40 Uhr, dass durch die Decke seiner Wohnung im dritten Stock Wasser tropfte, woraufhin er die Hausbesitzerin verständigte. Die beiden öffneten mit einm Generalschlüssel die betroffene Wohnung im vierten Stock. Dabei nahmen sie eine starke Rauchentwicklung wahr und riefen die Feuerwehr.

Die FF Schärding wurde um 13.17 Uhr zum Brandverdacht am Unteren Stadtplatz alarmiert. Beim Eintreffen wurde dem Einsatzleiter Michael Hutterer mitgeteilt, dass sich in der Brandwohnung und im darüber liegenden vierten und fünften verrauchten Obergeschoss keine Personen mehr aufhalten. Die anwesende Stadtpolizei sperrte in Kooperation mit der Polizeiinspektion den gesamten Straßenzug und errichtete eine lokale Umleitung.
Brand war rasch unter Kontrolle
Ein Atemschutztrupp drang im Innenangriff in die Wohnung vor, der Atemschutztrupp des zweiten Tanklöschfahrzeugs baute eine Angriffsleitung über die Drehleiter und das offene Fenster der Brandwohnung – wo Rauch austrat – auf. In der komplett verqualmten Wohnung konnte der Brandherd im Küchenbereich mit der Wärmebildkamera rasch gefunden werden. Die Löscharbeiten zeigten rasch Wirkung, sodass bereits zwölf Minuten nach dem Eintreffen am Einsatzort der Brand unter Kontrolle war. In weiterer Folge wurden Nachlösch- und Belüftungsmaßnahmen durchgeführt, bevor die Wohnung an die Polizei zur Brandursachenermittlung übergeben werden konnte. Der Brand dürfte laut Polizeipresseaussendung mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit durch Zigarettenreste in einem Abfalleimer ausgebrochen sein, der in einem Fach unter der Spüle in der Küche stand. Einem geschmolzenen Wasserschlauch zum Geschirrspüler war es zu verdanken, dass die Brandausbreitung nicht weiter fortgeschritten war.


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