SCHÄRDING. Das Ausstellungsjahr in der Schärdinger Schlossgalerie beginnt am Freitag, 20. März, um 19 Uhr mit der Ausstellung „Fügungen“ der Innviertler Künstlergilde.

Eröffnet wird die Ausstellung von IKG-Gildenmeisterin Elisabeth Peterlik.
Die Ausstellungsreihe „Fügungen“ bringt alle zwei Jahre jeweils zwei Künstlerinnen und Künstler mit der Intention zusammen, sich innerhalb der Künstlergilde persönlich und künstlerisch besser kennenzulernen.
In Anlehnung an das Jahresthema der IKG „Zwanzigsexundzwanzig“ wurden zwei Künstlerinnen ausgewählt, in deren Werken auch der Mensch in seiner Körperlichkeit eine große Rolle spielt. Die beiden Künstlerinnen wählten dann je einen männlichen Ausstellungspartner. Zu sehen sind Werke von Heide-Maria Has und Alexander Flotzinger, Simone Thurner und Stefan Esterbauer.
Heide-Maria Has
In Heide-Maria Has´ künstlerischem Schaffen finden sich Beobachtungen des menschlichen Daseins in all seinen Ausprägungen ebenso wie Naturdarstellungen, die sie auf ihren Reisen sammelt. Dabei verarbeitet sie oft das Verhältnis zwischen Individuum und Gesellschaft. In Techniken wie Kohlezeichnung und Radierung zeigt sie sowohl Zartheit als auch Ausdruckskraft ihrer Strichführung.
Alexander Flotzinger
Alexander Flotzingers Arbeit basiert auf der Auseinandersetzung mit Holz als Material, Formträger und Bedeutungsebene. Oftmals in traditioneller Schnitztechnik entstehen Reliefs und Skulpturen, in denen organische und technische Formprinzipien miteinander verschränkt werden. Ein besonderer Fokus liegt auf filigranen Strukturen, die in Spannung zur Massivität und Körperlichkeit des Holzes stehen.
Simone Thurner
In Simone Thurners Bildern ziehen sich Bewegung und permanente Veränderung als das einzig Währende durch. Entsprechend vermitteln die in Ölgemälden meist lebensgroß dargestellten Figuren Lebendigkeit. Die Bewegungsunschärfe löst Grenzen teilweise auf und zeigt den Menschen in seinem Wirken, Suchen und Streben.
Stefan Esterbauer
Stefan Esterbauers Werktitel seiner für die Ausstellung produzierten Serie ist „ganz Schärding auf den Beinen“. Gebäude und markante architektonische Elemente bekommen dabei Beine und die jeweilige Funktion und der Standort des Gebäudes werden durch ihr Schuhwerk unterstrichen. So bekommt zum Beispiel das Wassertor Gummistiefel und der Kirchturm violettes Beinkleid. Mit seinen auf Beinen stehenden Häusern kreiert er eine einzigartige und humorvolle Hommage an Schärding.
Die Ausstellung
Die Ausstellung wird kuratiert von Pamela Ecker, Anita Selinger und Andreas Sagmeister für die Innviertler Künstlergilde. Sie dauert bis zum 19. April und ist jeweils Freitag, Samstag, Sonntag von 14 – 17 Uhr geöffnet. Am Sonntag, 19. April, um 15 Uhr findet eine Künstlerführung statt.


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