Tumorzentrum am LKH Schärding: "Es ist ein Aufwand, der sich lohnt"
SCHÄRDING. Jährlich wird bei rund 6300 Menschen in Oberösterreich eine bösartige Tumorerkrankung diagnostiziert – Tendenz steigend. Das Landeskrankenhaus Schärding bietet Krebspatienten eine wohnortnahe, qualitätsgesicherte Versorgung.

Ein bösartiger Tumor wird entdeckt – „Krebs“. Für die Betroffenen und ihre Angehörigen zählt meist nur eines: Wo erhalte ich die beste medizinische Behandlung? Das LKH Schärding ist Teil des trägerübergreifenden, interdisziplinären und multiprofessionellen Tumorzentrums der gespag und des Krankenhauses der Elisabethinen Linz.
Durch diese Vernetzung profitieren die Patienten von der aktuellsten Medizin. Ziel ist es, das umfassende Know-how beider Spitalsträger zu bündeln und so in punkto Behandlungs-, Evaluierungs- und Forschungsstandards ein Optimum für die Patienten zu schaffen. Um den Informationsfluss zu erleichtern, haben sich in der Onkologie sogenannte Tumorboards durchgesetzt. „Im Tumorzentrum werden eben nicht nur eingebrachte Fälle besprochen, sondern ein Hauptaugenmerk liegt auch in der Erarbeitung und Implementierung von Therapieleitlinien für die verschiedenen Tumorerkrankungen“, informiert Primar Ernst Rechberger, einer der beiden Ärztlichen Leiter des 2013 gegründeten Tumorzentrums, „es ist ein Aufwand, der sich lohnt.“
Jeden Mittwoch treffen sich Experten aus den verschiedenen Fachrichtungen am LKH Schärding, um für die Patienten im hauseigenen Tumorboard eine Therapieempfehlung zu erarbeiten. Rund vier bis fünf Fälle werden dabei besprochen. Bei Bedarf gibt es hier auch die Chance, fachspezifische Informationen eines Spezialisten des Tumorzentrumspartners einzuholen. Über besondere Kompetenz verfügt das Krankenhaus Schärding im Bereich Mammachirurgie. Weitere Expertise genießt es in puncto chirurgischer Eingriffe bei Dickdarm- und Mastdarm-Operationen.


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