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SCHÄRDING. Der Johannisberg, ein 3453 Meter hoher Berg in der Glocknergruppe zwischen Kärnten und Salzburg, war das Tourenziel der elf Bergsteiger des Alpenvereins Schärding.

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Unter der Leitung von Bergführer Rudi Wagner nahm die Gruppe die Hochtour in Angriff. Beim Hüttenanstieg vom Parkplatz Kaiser Franz Josefs Höhe zur Oberwalderhütte auf 2973 Metern war es gewittrig, ebenso die dort verbrachte Nacht. Großes Wetterglück hatte die Gruppe am nächste Morgen und so konnten sie den Gipfelanstieg zum Johannisberg bei Schönwetter um 7 Uhr starten. Alle Teilnehmer erreichten glücklich den Gipfel und wurden mit einer großartigen Aussicht auf den Großglockner und alle umliegenden Berge für ihre Strapazen belohnt.

Alpenverein im Zwiespalt

Einerseits empfanden die Tourengeher das Betrachten der herrlichen Bergwelt als besonderen Genuss, andererseits machte sie der extreme Rückgang der Gletscher sehr betroffen. Denn beim Anblick der rasant geschmolzenen Pasterze bot sich den Naturliebhabern ein schreckliches Bild, das ihnen den Klimawandel deutlich vor Augen führte.


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