Feuerwehrübung: Hubschrauberabsturz in den Inn
SCHÄRDING. Eine groß angelegte Übung für rund 20 Einsatztaucher wurde an der Schärdinger Innlände durchgeführt. Taucher von den Feuerwehren Wels, Marchtrenk, Stadl-Paura, Ried und Schärding waren im Einsatz. Übungsannahme war ein Hubschrauberabsturz mit verlorener Beladung in den Inn.

Die Übung wurde in zwei Stationen abgearbeitet, wobei jeder Taucher im Wechsel beide Stationen absolvieren musste. Im Bereich der verlorenen Beladung galt es dabei in Gruppen zu zwei bis vier Tauchern, mittels Leinensuche den Grund des Inn systematisch abzusuchen, die Beladung zu orten und sofort zu bergen.
Erkundung und Personenbergung
Bei der zweiten Station – dem Hubschrauber – war vorrangig die Erkundung mit Personenbergung durchzuführen. In weiterer Folge war es Aufgabe, Anschlagpunkte unter Wasser zu finden, um so den Hubschrauber für die Bergung mittels Kran der FF Ried vorzubereiten. „Gerade die Strömung am Inn war für die Einsatztaucher die Herausforderung. Speziell auf die Kommunikation unter Wasser und zwischen den Tauchern und der Bergemannschaft an Land wurde großes Augenmerk gelegt“, schildert Michael Hutterer, Feuerwehrkommandant aus Schärding. „Das 100-prozentige Verlassen auf den Kameraden ist gerade bei Taucheinsätzen Voraussetzung“, so Florian Kirchmayr, Tauchgruppenleiter bei der FF Schärding. Am Übungstag betrug die Wassertemperatur 11,4 Grad und es flossen pro Sekunde rund 500.000 Liter Wasser durch.


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