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Weihnachtswunder von Schärding: Brüder holten Autofahrer ins Leben zurück

Elena Auinger, 18.12.2017 11:24

SCHÄRDING. 24. Dezember 2016, 8.30 Uhr: Paul und Klaus Königsberger sind mit der Jugendgruppe der Freiwilligen Feuerwehr unterwegs. Auf der Straße bemerken sie ein Auto, in dem ein Mann reglos liegt. Sie leisten Erste Hilfe, rufen die Rettung und werden so zu Lebensrettern.

Sie wurden zu Lebensrettern: Klaus und Paul Königsberger, Rebecca Prohaska, Bernhard Leban und Johann Burgholzer. Foto: OÖRK/Hartl

Es war wie ein kleines Wunder, was sich im Vorjahr wenige Stunden vor dem Heiligen Abend in der Barockstadt Schärding ereignete. Als der Jäger Herbert Bayerl (79) aus Schärding mit seinem Auto zum Rehefüttern Richtung Kopfing fuhr, hörte sein Herz plötzlich auf zu schlagen. Er sackte im Auto leblos zusammen.

Brüder als Lebensretter

Zum Glück fuhren die Brüder Paul und Klaus Königsberger von der Freiwilligen Feuerwehr Schärding hinter ihm. Sie waren mit Jugendlichen unterwegs, um das Friedenslicht zu verteilen. „Ein Passant machte uns aufmerksam, dass hier was nicht stimmt“, erinnert sich Paul an den Beginn des lebensrettenden Einsatzes. „Wir haben gesehen, dass der Lenker reglos im Auto liegt, leisteten sofort Erste Hilfe und alarmierten das Rote Kreuz.“ Bis die Rettungskräfte eintrafen, leisteten die Brüder Erste Hilfe und übergaben Bayerl dann an die Sanitäter vom Roten Kreuz.

Weihnachten und zweiter Geburtstag

Dank des schnellen Eingreifens der Helfer, kann sich Bayerl in wenigen Tagen auf ein ganz besonderes Weihnachtsfest freuen. „Heuer feiere ich gleichzeitig meinen zweiten Geburtstag“, erzählt er mit einem Lächeln im Gesicht. „Es geht wieder bergauf. Dafür danke ich meinen Rettern.““Für uns war das so was wie ein Weihnachtswunder“, freuen sich Paul und Klaus Königsberger, dass sie ein Leben retteten. „Solche Einsätze zeigen, dass unsere Arbeit Sinn macht“, freut sich auch Rotkreuz-Rettungssanitäterin Rebecca Prohaska, die mit ihren Kollegen Bernhard Leban und Johann Burgholzer Dienst hatte und zum Einsatz gerufen wurde.


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