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SCHÄRDING. Zu Weihnachten wünschen sich viele Menschen, vor allem Kinder, ein Haustier. Doch dieser Wunsch bringt Probleme mit sich. Denn ein Lebewesen kann nicht wie ein Kleidungsstück nach Weihnachten umgetauscht oder zurückgegeben werden.

Tiere zu verschenken, sollte man sich genau überlegen. Foto: Ermolaev Alexander/shutterstock.com
Tiere zu verschenken, sollte man sich genau überlegen. Foto: Ermolaev Alexander/shutterstock.com

Es sind oftmals Kurzschlusshandlungen, die dazu führen, dass die kleinen Fellnasen nach den Feiertagen plötzlich unerwünscht sind und irgendwo ausgesetzt werden. Die Tiere sind im Weihnachtstrubel mit Kerzen und Spritzlichtern meist verängstigt.

Verantwortung für Tiere übernehmen

Ein paar Tage später kehrt bekannterweise Ruhe im Haus ein und die Tiere können ihr Temperament richtig entfalten, der kleine niedliche Welpe wird größer oder das süße Kätzchen findet nicht immer das Katzenklo. „Spätestens dann merkt man schnell, dass der neue Mitbewohner Arbeit bedeutet und man ihn nicht in irgendeiner Ecke abstellen kann“, so Angelika Eibensteiner, Obfrau des Tierschutzvereines Schärding.

Fellnasen suchen dauerhaften Lebensplatz

„Bitte bedenken Sie, dass Hund, Katze, Hamster, Meerschweinchen und Co Lebewesen sind, die einen dauerhaften Lebensplatz mit Liebe und Wärme suchen. Informieren Sie sich daher vor der Anschaffung und stellen Sie sich kritisch die Frage, ob sie dem Tier ein artgerechtes Zuhause geben und seinen Bedürfnissen nachkommen können“, so Eibensteiner abschließend.


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