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TAUFKIRCHEN. Schaffung von Bauland und der Ausbau des Glasfasernetzes stehen für Taufkirchens Bürgermeister Paul Freund ganz oben auf der Agenda.

Ein Blick auf die Gemeinde Taufkirchen an der Pram. (Foto: SIGI KERSCHER)
  1 / 2   Ein Blick auf die Gemeinde Taufkirchen an der Pram. (Foto: SIGI KERSCHER)

Die Gemeinde Taufkirchen an der Pram darf sich seit Jahren über steigende Einwohnerzahlen freuen. Mittlerweile kratzt die Gemeinde an der 3.000-Einwohner-Marke. Eine erfreuliche Tendenz, die jedoch auch die Gemeinde vor neue Herausforderungen stellt. So sind im Moment Baugründe in Taufkirchen Mangelware. „Da derzeit fast keine Baugrundstücke zur Verfügung stehen, müssen wir alles daran setzen, das örtliche Entwicklungskonzept sowie den Flächenwidmungsplan unserer Gemeinde so bald als möglich zu überarbeiten. Die Schaffung von neuem Bauland muss vorangetrieben werden“, meint Bürgermeister Paul Freund, der sein Amt bei den kommenden Wahlen verteidigen will. „Ich bin gerne Bürgermeister. Wir haben in den vergangenen sechs Jahren viel erreicht. Es gibt jedoch noch viel zu tun. Und darauf freue ich mich.“

Glasfaserausbau soll schnell vorangetrieben werden

Dem Ortschef ist bewusst, dass neben leistbarem Bauland heutzutage ein schnelles Internet genauso zu den Anforderungsprofilen vieler Häuslbauer sowie Unternehmen zählt. Somit will Freund den Glasfaserausbau schneller vorantreiben. „Wenn ich ehrlich bin, geht mir der Glasfaserausbau zu schleppend voran. In einigen Ortschaften ist der Ausbau bereits gut vorangeschritten oder abgeschlossen, Ziel ist aber, dass alle Ortschaften mit Glasfaser versorgt werden. Das so schnell wie nur möglich. Wir stehen in Gesprächen mit Betreiberfirmen und werden so lange wie nötig unseren Zielen Nachdruck verleihen.“

Überdachter Ortsplatz

Ein für den Bürgermeister wichtiges Thema ist ebenso die neue Gestaltung des Ortsplatzes. „Der Ortsplatz ist das Herz einer jeden Gemeinde. Deswegen möchten wir unseren Ortsplatz einem Relaunch unterziehen“, berichtet Freund. Bei dieser Gelegenheit wäre laut dem Ortschef auch eine Überdachung des Gemeindeplatzes eine Option. „Somit könnten wir in Zukunft Veranstaltungen wetterunabhängig abhalten“, meint Freund, für den die Reaktivierung und Neugestaltung des Ebnergrundstückes als Park mit Veranstaltungsmöglichkeiten im Ortszentrum hohe Priorität genießt.


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