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ANDORF. Das unermüdliche Engagement des Obmanns und Gründer der Andorfer Hilfsorganisation Ora, Hanspeter Hofinger, wurde von der oberösterreichischen Landesregierung mit der Humanitätsmedaille gewürdigt.

Landesrätin Birgit Gerstorfer, Hanspeter Hofinger und Landeshauptmann Thomas Stelzer (v. l.) (Foto: Land OÖ)

Bis heute ist der 82-jährige Andorfer tatkräftig im Einsatz für Menschen in Not. „Solange ich in der Lage bin, einer weiteren Familie helfen kann, muss ich dies auch tun“, so der Idealist, der seine Kraft aus dem Glauben an Gott schöpft. So verbringt er einen großen Teil seines Tages am Telefon mit Projektpartnern oder Firmen, beim Organisieren von Hilfsgütersammlungen, beim Bedanken von Spenden, bei Verladungen oder bei Vorträgen in Pfarren. Aktuell beschäftigt die Andorfer Hilfsorganisation die Katastrophenhilfe nach dem verheerenden Erdbeben in Haiti von 14. August, bei welchem auch die ORA-Projektschule im Dorf Lougou komplett zerstört wurde. 55 Menschen aus dem Projektgebiet haben ihr Leben verloren, mehr als 1.064 Familien sind obdachlos geworden. Dank dem unermüdlichen Einsatz von Hofinger und vielen anderen kann jede Spende für die Erdbebenopfer zu 100 Prozent in Haiti eingesetzt werden.<


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