Bibliothek in St. Marienkirchen: seit mehr als 40 Jahren Familiensache
ST. MARIENKIRCHEN. Anneliese Jakob leitete vier Jahrzehnte mit unermüdlichem persönlichen Einsatz und großem Engagement ehrenamtlich die öffentliche Bibliothek. Nun wurde ihr die Ehrennadel der Gemeinde sowie eine Urkunde für ihre 40-jährige Leitung der Gemeinde- und Pfarrbibliothek überreicht.

Alles begann 1977 mit einer Idee und 301 Büchern: Im Auftrag des Pfarrers gründete Anneliese Jakob die Öffentliche Bibliothek. Von einer Bibelausstellung über Kochkurse, Buchausstellungen, Buchbasare bis hin zu Lesenächten und Ferienpass-Veranstaltungen für Kinder organisierte Jakob in den folgenden Jahren viele bereichernde Events. Zudem holte sie immer wieder berühmte Autoren in ihre Heimatgemeinde. So wurden mehr als 15 Lesungen von Autoren wie Gudrun Pausewang, Thomas Brezina, Renate Welsh und vielen mehr von ihr organisiert.
Digitales Zeitalter
2014 wurde in der Bibliothek mit der Umstellung von Karteikarten auf EDV begonnen. Der Bestand von über 3.500 Medien wurde federführend von Annelieses Tochter Sarah in das neue Programm eingegeben. 2018 übernahm Sarah die Verantwortung für die Bibliothek und deren 300 Lesern: Sie wird aktuell von ihrem motivierten siebenköpfigen Team unterstützt. „Unsere moderne Bibliothek bietet den Besuchern eine angenehme Atmosphäre mit über aktuell 4.800 Medien. Mit Jahreskarten, zum Beispiel für Familien um nur 25 Euro, soll das Lesen allen Menschen unabhängig von ihrer finanziellen Situation ermöglicht werden“, meint Sarah Jakob. Geöffnet hat die Bibliothek montags von 16 bis 19 Uhr.


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