Bei invita weht multikultureller Wind
ENGELHARTSZELL. Beim Caritas-Angebot invita in Engelhartszell treffen täglich die unterschiedlichsten Menschen aufeinander. Neben den Bewohnern, Caritas-Mitarbeitern und einigen Zivildienern gehören auch EU-Freiwillige dazu. Sie machen das Zusammenleben und -arbeiten bei invita für alle Beteiligten um eine multikulturelle Facette reicher.

Freiwilligen bei invita. So hat beispielsweise die 24-jährige Burcin Duyar aus Istanbul ein Frisurenprojekt initiiert: „Ich habe von den Bewohnern immer ein Kompliment für meine verschiedenen Frisuren bekommen. Also habe ich beschlossen, ihnen auch schöne Frisuren und damit eine Freude zu machen.“ Burcin richtete provisorisch einen kleinen Frisurensalon in den Räumlichkeiten von invita ein.
Arbeitsentlastung
Für die Mitarbeiter bedeuten die Freiwilligen eine Arbeitsentlastung. Sie können zwar nicht die dringend benötigten Zivildiener ersetzen, sind aber zusätzliche helfende Hände im Alltag. Den Mitarbeitern bleibt so mehr Zeit für Gespräche mit Bewohnern und organisatorische Dinge. Darüber hinaus beleben die EU-Freiwilligen auch den Arbeitsalltag: Menschen aus unterschiedlichen Ländern und Kulturkreisen kennenzulernen und mit ihnen zusammenzuarbeiten, erweitert den eigenen Horizont. „Natürlich sind am Anfang Sprachbarrieren vorhanden, die manches etwas umständlicher machen“, weiß Osterberger von den Teamleitern. Damit das anfangs manchmal holprige Zusammenfinden über die Monate immer glatter wird, können die Freiwilligen während ihres Aufenthalts über das EU-Programm einen kostenlosen Online-Sprachkurs absolvieren. Zum Erfolg bei Freiwilligen ohne Deutschkenntnisse trägt auch wesentlich Karl-Heinz Rieger bei: Der ehemalige Deutsch-Lehrer hält für die Freiwilligen vor Ort einen Deutschkurs ab. Bis es sprachlich dann rund läuft, sorgt die Zusammenarbeit durchaus für viele heitere Momente.


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