Wirbel um geplante Flüchtlingsunterkunft
SCHÄRDING. In der Nähe des Fernheizwerkes in Schärding soll auf einer Fläche von 14.000 Quadratmetern ein Containerdorf für Flüchtlinge errichtet werden. Schärdings Stadtchef Günter Streicher äußert Kritik an der Vorgehensweise des Entscheidungsträger und fühlt sich übergangen.

„Die Stadtgemeinde Schärding wurde bisher offiziell weder vom Land noch von Bund über die geplante Errichtung eines Flüchtlingsheimes informiert. Sogar das Sozialressort hat keine Informationen vorliegen“, sagt Streicher, den die Vorgehensweise stört. „Jeder der mich kennt weiß, dass ich kein Problem mit Flüchtlingen habe, aber die Art und Weise, wie alles abläuft, stört mich massiv. Wir als Gemeinde werden vor vollendete Tatsachen gestellt. Es wäre nett gewesen, wenn uns jemand informiert hätte.“ Für Kopfschütteln sorgt beim Stadtchef auch die Lage der künftigen Flüchtlingsunterkunft. „Das Containerdorf wird auf landwirtschaftlichem Grund errichtet. Hier wurde die Bauordnung einfach außer Kraft gesetzt.“


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