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ENGELHARTSZELL. Bereits seit mehr als 600 Jahren besuchen die Ulmer traditionellerweise die Gemeinde Engelhartszell. 1397 ist laut der Engelhartszeller Chronik der erste Besuch mit einem Ruderschiff im Donaumarkt dokumentiert.

Bei strahlendem Sonnenschein legten die Ulmer Donaufreunde in Engelhartszell an. (Foto: Ortner)
Bei strahlendem Sonnenschein legten die Ulmer Donaufreunde in Engelhartszell an. (Foto: Ortner)

Ab 1717 folgten dann wöchentliche Besuche in Engelhartszell, wo die Ulmer bei der kaiserlichen Mautstation Halt machten. Seit Jahren nun erinnert die traditionelle Gesellschaft der Donaufreunde im Rahmen ihrer Jahresfahrt mit der sogenannten Ulmer Schachtel an diese uralte Schiffertradition auf der Donau. Heuer bestand das Engelhartszeller Empfangskomitee aus Bürgermeister Roland Pichler und Tourismusobmann Friedrich Bernhofer, die den Besuch bei heißem Wetter mit kühlem Bier aus der Klosterbrauerei willkommen hießen.

Bernhofer braucht den Ulmern anschließend unter anderem das Schütz-Art-Museum, die Stiftskirche und die erst eröffnete Stifts-Gastronomie und abschließen noch den „Römerburgus Stanacum in Oberranna näher. Die Donaufreude aus Ulm setzten anschließend mit Holzzillen nach Niederranna über, wo sie dann mit Schiffleuten vom Oberen Donautal zusammentrafen.


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