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SUBEN. Insgesamt fast 1.600 Mal flog der in Suben stationierte Rettungshubschrauber Christophorus Europa 3 im vergangenen Jahr zu Einsätzen in Österreich und Deutschland. Möglich macht dies seit über 20 Jahren die grenzüberschreitende Zusammenarbeit von ÖAMTC und ADAC.

 (Foto: ÖAMTC)
(Foto: ÖAMTC)

Der Christophorus Europa 3 ist einer von zwei in Oberösterreich stationierten ÖAMTC-Notarzthubschraubern. Von Suben aus fliegt er Einsätze in einem Radius von rund 70 Kilometern – und das grenzüberschreitend. Der Stützpunkt wird nämlich seit 2002 gemeinsam mit dem ADAC, dem deutschen Pendant zum ÖAMTC, betrieben. Die Helikopter wechseln dabei nach einem festen Turnus ihre „Nationalität“: Von Mitte April bis Mitte Oktober wird mit einer H135 der ÖAMTC-Flugrettung geflogen, über die Wintermonate kommt eine Maschine gleichen Typs der ADAC Luftrettung zum Einsatz. Ein Team von insgesamt rund 30 Personen versieht am Stützpunkt in Suben seinen Dienst. Dabei kommen die Flugretter und Notärzte ganzjährig zur Hälfte aus Österreich und Deutschland.

Schnelle Hilfe aus der Luft

Die Alarmierung und Koordination auf österreichischer Seite erfolgt über die Leitstelle des Roten Kreuzes, in Deutschland übernimmt die integrierte Rettungsleitstelle Passau die Einsatzabwicklung. Insgesamt 1.597 Mal musste das Flugrettungsteam im vergangenen Jahr ausrücken. Insgesamt 844 Mal landete er dabei auf oberösterreichischer Seite und 716 Mal auf deutscher Seite. Auch Salzburg oder andere Gebiete waren einige Male das Ziel. Grund für die Alarmierungen waren am häufigsten internistische und neurologische Notfälle wie Herzinfarkte oder Schlaganfälle (817) sowie Unfälle im Haushalt, bei der Arbeit, beim Sport oder in der Freizeit (656). Weniger häufig waren Einsätze aufgrund von Verkehrsunfällen (154).

Lückenlose Versorgung

„Insgesamt hat sich 2023 einmal mehr gezeigt, wie wichtig die Hubschrauber für die lückenlose notfallmedizinische Versorgung in Oberösterreich, den umgebenden Bundesländern und im benachbarten Ausland sind“, erklärt Marco Trefanitz, Geschäftsführer der ÖAMTC-Flugrettung und betont: „Dass wir so vielen Menschen helfen konnten, verdanken wir dem Engagement unserer Piloten, Flugretter und Notärzte. Was man aber auch nicht unerwähnt lassen darf: Lebensrettung ist Teamarbeit – ohne unsere Partner, darunter Bergrettung und Rotes Kreuz Oberösterreich, könnten wir unseren Auftrag nicht erfüllen.“


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