Gelebte Inklusion in der Blasmusik vor den Vorhang geholt
SUBEN/ST.MARIENKIRCHEN. Wie Inklusion in der Blasmusik optimal funktionieren kann, das zeigt die Jugendkapelle Submariens, die aus Jungmusikern der Gemeinden Suben und St. Marienkirchen besteht. Johannes Wollersberger, der an Trisomie 21 leidet, ist schon seit zehn Jahren vollwertiges Mitglied der Musikgruppe.

Johannes spielt Tenorhorn und ist bei allen Aktivitäten, wie etwa Jungmusikerseminaren, Konzerten und Marschwertungen mit dabei. Er ist total musikbegeistert und liebt es sowohl anderen Musikern zuzuhören, als auch selbst zu musizieren und das am Liebsten in der Gruppe. „Das ist gelebte Inklusion“, meint seine Mutter, die die Landesleitung des Blasmusikverbandes auf diese besondere Beziehung hingewiesen hat. Im Rahmen des Jugendnachmittages beim Bezirksmusikfest in Sigharting wurden nun die Jugendreferentinnen der beiden Vereine, Sandra Leingartner (St. Marienkirchen) und Julia Haderer (Suben) mit einer Urkunde und dem Dank sowie der Anerkennung für ihre wertvolle Arbeit in Sachen Inklusion ausgezeichnet. Die Ehrung übernahm die Landesjugendreferentin-Stellvertreterin des OÖBV Doris Pamer.


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