OÖ/SCHÄRDING. 21 Höfe in Oberösterreich, seit Jahrhunderten in Familienhand, wurden zu Erbhöfen erhoben. Einer der ausgezeichneten Betriebe, jener von Martin Hintermayr, liegt im Bezirk Schärding.
Die Oö. Landesregierung hat weitere landwirtschaftliche Familienbetriebe mit dem Ehrentitel „Erbhof“ ausgezeichnet. Damit werden Höfe gewürdigt, die seit mindestens 200 Jahren von derselben Familie bewirtschaftet werden. Die Auszeichnung steht für generationenübergreifende Verantwortung, den Erhalt von Wissen und Tradition sowie für nachhaltiges und zukunftsorientiertes Wirtschaften.
Erbhöfe gelten als wichtiger Bestandteil regionaler Kreisläufe, sichern hochwertige Lebensmittelproduktion und prägen den ländlichen Raum. Die Landespolitik betont dabei die zentrale Rolle bäuerlicher Betriebe für Umwelt, Gesellschaft und Standortentwicklung Oberösterreichs. Insgesamt 21 landwirtschaftliche Familienbetriebe in Oberösterreich tragen ab sofort den Ehrentitel „Erbhof“.
Erbhof aus dem Bezirk Schärding ausgezeichnet
Im Bezirk Schärding wurde das Anwesen Witraunmühle von Martin Hintermayr aus Raab (Bezirk Schärding) ausgezeichnet.
Erbhof: Historie und Status Quo
Seit 1931 werden landwirtschaftliche Betriebe von der Oö. Landesregierung - basierend auf dem Oö. Erbhöfegesetz – mit dem Titel Erbhof ausgezeichnet. Mit dem heutigen Tag tragen genau 6.299 Familienbetriebe in Oberösterreich diese Auszeichnung. Das sind etwa ein Fünftel aller landwirtschaftlichen Betriebe in Oberösterreich.