LKH-Fragestunde: Wartezeiten in der Ambulanz
SCHÄRDING. Experten aus dem Landeskrankenhaus Schärding beantworten in der Tips-Sommerserie Fragen rund um das Krankenhaus.

Tips: Warum müssen Patienten in der Ambulanz oft lange Wartezeiten in Kauf nehmen?Alois Bruckner: Wir sind bemüht, alle Patienten – mit einem Termin sowie Akutpatienten – so rasch wie möglich zu behandeln. In vielen Fällen sind weiterführende Untersuchungen, wie Labor, Röntgen, Ultraschall oder Computertomographie (CT) erforderlich. Durch die Befundung kann es zu einer zusätzlichen Ambulanzwartezeit kommen. Sofern mehrere Untersuchungen notwendig sind, versuchen wir, diese an einem Tag durchzuführen, um unseren Patienten mehrmalige Besuche zu ersparen. Dabei ist natürlich mit einer längeren Wartezeit zu rechnen. Terminpatienten werden in unserem Haus, trotz hohen Patientenaufkommens, zeitnahe behandelt. Durch die Behandlung von Notfällen können wir leider manchmal die vereinbarten Termine nicht einhalten. Tips: Kann man Tag und Nacht immer in die Ambulanz kommen?Bruckner: Ja, nach Möglichkeit sollte jedoch der zuständige Hausarzt im Vorfeld aufgesucht werden. In den Fachbereichen Chirurgie, Gynäkologie und Geburtshilfe sowie Innere Medizin können Patienten unser Krankenhaus rund um die Uhr (täglich von 0 bis 24 Uhr) aufsuchen. Die Leistungen unserer Unfallambulanz stehen täglich, 365 Tage im Jahr, von 7 bis 19 Uhr zur Verfügung.

