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SCHÄRDING. Experten aus dem Landeskrankenhaus Schärding beantworten in der Tips-Sommerserie Fragen rund um das Krankenhaus.

Othmar Deubler, Küchenleiter Foto: gespag
Othmar Deubler, Küchenleiter Foto: gespag

Tips: Woher bezieht das Krankenhaus seine Lebensmittel?Othmar Deubler: Am Landeskrankenhaus Schärding hat die Versorgung mit regionalen Produkten einen hohen Stellenwert. So verwenden wir vielfach Lebensmittel aus dem Innviertel, wie zum Beispiel Schweine-, Rind-, Kalbsfleisch und Wurstwaren. Auch der Anteil unserer Milchprodukte mit Bio-Zertifikat steigt stark. Seit vielen Jahren sind wir Abnehmer regionaler Lieferanten aus der unmittelbaren Umgebung. Wir kaufen Milch direkt von einer Hofmolkerei, Eier von einem lokalen Produzenten und Brot von einem regionalen Bäcker. Obst und Gemüse beziehen wir vorwiegend aus dem Eferdinger Becken. Tips: Worin liegen die Vorteile regionaler Versorgung?Deubler: In einem großen Betrieb wie dem LKH Schärding spielt die Verpflegung der Patienten und Mitarbeiter durch regionale, frische, gesunde Produkte eine wesentliche Rolle. Durch kürzere Transportwege kann einheimisches Obst und Gemüse natürlich und ausreichend lange reifen. Das wirkt sich positiv auf den Geschmack und in weiterer Folge auf die Gesundheit und auf die Umwelt aus.Tips: Wie sieht es mit der Verwendung von Fertigprodukten aus?  Deubler: Mit viel Liebe, Herz und kreativem Geschick zaubert unsere Küchenmannschaft neben verschiedenen Diätkostformen täglich vier verschiedene Mittagsmenüs für Patienten, Mitarbeiter sowie Kindergarten und Schulen. Neben dem Bestreben zur Verarbeitung von regionalen Produkten gelingt es unserem Küchenteam, die Verwendung von Halbfertigprodukten in sehr überschaubarem Maß zu halten. Lediglich 7,13 Prozent unseres Lebensmitteleinsatzes sind sogenannte „Convenience-Produkte“, wobei in diesem Anteil auch Suppeneinlagen, wie zum Beispiel Nudeln, enthalten sind. Das bedeutet, dass der Anteil der frisch produzierten Bestandteile extrem hoch ist.Tips: Warum bekommen manche Patienten eine altbackene Semmel zum Frühstück?Deubler: Frisches Brot und Gebäck wirkt sich blähend auf den Darm aus. Um Blähungen zu vermeiden, werden zum Frühstück für Patienten nach Operationen Semmeln und Brot vom Vortag, auf diätologische Anordnung hin, ausgegeben.


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