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SCHÄRDING. Zum Abschluss der Tips-Sommerserie beantwortet der Kaufmännische Direktor des Landeskrankenhauses Schärding, Thomas Diebetsberger, Fragen rund um das Krankenhaus.

Thomas Diebetsberger, Kaufmännischer Direktor des LKH Schärding Foto: gespag
Thomas Diebetsberger, Kaufmännischer Direktor des LKH Schärding Foto: gespag

Tips: Wie viele Menschen aus dem Bezirk suchen jährlich ein Krankenhaus auf?Thomas Diebetsberger: Im Jahr 2014 hat es aus den 30 Gemeinden des Bezirkes Schärding mit rund 56.500 Einwohnern insgesamt 18.348 stationäre Aufnahmen in allen Krankenhäusern in Oberösterreich gegeben. Davon wurden 8184 Personen im Schärdinger Spital stationär versorgt. Tips: Wie entwickelt sich die Abwanderung der Patienten aus dem Bezirk Schärding?Diebetsberger: Grundsätzlich muss man festhalten, dass wir im Krankenhaus Schärding nicht alle Fachgebiete abdecken können. So müssen beispielsweise Patienten der Augenheilkunde, Urologie oder Neurologie an Spezialkrankenhäuser verwiesen werden. Hinsichtlich der Fachgebiete, die wir im Krankenhaus Schärding abdecken, entwickeln sich die Patientenströme aber sehr erfreulich für das Spital. Im Jahr 2012 sind fast 4300 stationäre Patienten aus dem Bezirk nicht am LKH Schärding behandelt worden, obwohl dies möglich gewesen wäre. 2014 waren es 3792 Patienten. Diese Entwicklung ist aus Sicht unseres Krankenhauses durchaus erfreulich, da sich immer mehr Patienten zu ihrem regionalen Krankenhaus bekennen. Tips: Kommen auch Patienten anderer Bezirke ins Schärdinger Spital?Diebetsberger: Die Anzahl der Patienten, die von außerhalb zu uns kommen, ist in den letzten drei Jahren leicht angestiegen. 2014 wurden im Landeskrankenhaus Schärding insgesamt 1057 stationäre Patienten behandelt, die ihren Wohnsitz außerhalb des Bezirkes haben.Tips: Wo sonst lassen sich Patienten aus dem Bezirk behandeln?Diebetsberger: Patienten in Österreich haben die freie Wahl, sich ihren Gesundheitsdienstanbieter auszusuchen. Aus Sicht des LKH Schärding ist das Krankenhaus Ried der Hauptmitbewerber. Im letzten Jahr sind zirka 6000 Patienten aus unserem Bezirk im Krankenhaus Ried behandelt worden, wobei 2000 davon auch nach Schärding hätten kommen können. Dies stellt für uns natürlich eine gewisse Herausforderung dar, weil wir weiterhin als regionaler Anbieter für die Bevölkerung des Bezirkes existent sein wollen.


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