Brückl fordert zukunftsfitte „Pflege daheim“ im Bezirk Schärding
BEZIRK. Die FPÖ Oberösterreich stellte ein Vier-Säulenkonzept mit Schlüsselforderungen für die „Pflege daheim“ vor.

Im Bezirk Schärding gibt es laut Zahlen der Sozialabteilung Oberösterreich aktuell insgesamt 3.682 Pflegebedürftige. Im Jahr 2040 rechnet die Sozialabteilung mit einem Anstieg auf 5.285. Viele dieser Pflegebedürftigen werden auch in Zukunft daheim betreut. Die Pflege daheim ist laut FPÖ-Bezirksparteiobmann Hermann Brückl nicht nur die für den Staat günstigste Pflegeform (Ersparnis rund drei Milliarden Euro pro Jahr), sondern auch die von den Betroffenen meist gewünschte.
Studie der FH Burgenland
Dazu hat die Fachhochschule Burgenland 2019 eine Studie durchgeführt. Laut dieser wollen 98,5 Prozent der befragten Senioren so lange wie möglich in den eigenen vier Wänden bleiben. Jedoch glauben nur 44,3 Prozent, sich die Pflege daheim auch leisten zu können. „Es wird einen deutlichen Anstieg in den nächsten Jahren geben. Gleichzeitig verschiebt Sozialminister Rudolf Anschober die längst angekündigte Präsentation der überfälligen Pflegereform immer weiter nach hinten“, berichtet Hermann Brückl. Und weiter: „Die FPÖ Oberösterreich hat schon etliche Lösungen erarbeitet und sich zunächst auf die Pflege daheim konzentriert. Mit der Umsetzung unserer Forderungen könnte ein wesentlicher erster Schritt gesetzt werden, um das Pflegesystem nachhaltig zu sichern.“
Den Forderungskatalog, der sich in vier Säulen für die Pflege daheim zusammenfassen lässt, hat die FPÖ Oberösterreich gemeinsam mit Fachleuten und Betroffenen erarbeitet. „Der Katalog beinhaltet Hilfe bei der Aufgabenbewältigung, finanzielle Unterstützung, zeitliche Entlastung und Maßnahmen gegen Vereinsamung“, berichtet Brückl.


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