Wildbret - Ein vielseitiger Tausendsassa im Herbst
BEZIRK SCHÄRDING. Wildbret, wie das Wildfleisch in der Jägersprache bezeichnet wird, hat eine lange Tradition und ist vor allem jetzt im Herbst und Winter besonders beliebt. Weil das Fleisch direkt von der Jägerschaft im Bezirk stammt, punktet es auch in Sachen Nachhaltigkeit und Ökologie.

Die Jagd auf die Wildtiere erfolgt in Österreich streng reguliert und kontrolliert und richtet sich nach vorab festgelegten Jagdquoten, um die Bestände zu regulieren und so ein gesundes Ökosystem zu gewährleisten. Das Wildfleisch ist reich an Nährstoffen und hat einen geringen Fettgehalt. Was besonders gerne auf den Teller kommt ist beispielsweise Hirschgulasch, Rehbraten oder auch Wildschweinragout. Die wachsende Beliebtheit von Wildbret als Superfood spiegelt sich auch in der steigenden Nachfrage wider.
Bei fast alles Jagdgesellschaften des Bezirks kann Wildbret vom heimischen Reh nahezu das ganze Jahr und im Herbst auch Feldhase und Fasan bezogen werden. „Wer sich sein Wild direkt beim Jäger holen will, kontaktiert einfach den zuständigen Jagdleiter im eigenen Wohnort. Wer nicht weiß, wer das ist, fragt am besten auf der Gemeinde nach. Der Ab-Hof-Verkauf wird in jedem Ort etwas anders gehandhabt, je nachdem, wie das der dafür zuständige Jäger machen will“, erklärt Bezirksjägermeister Franz Stadler.


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