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CLR Sauwald Cofain699 Athleten beim Race Around Niederösterreich unschlagbar

Elena Auinger, 22.09.2020 09:11

ST. ROMAN. Als kleiner Bruder des Race Around Austrias (RAA) ging vergangenes Wochenende das Race Around Niederösterreich (RAN) über die Bühne. Mit Start und Ziel in Weitra muss dabei Österreichs größtes Bundesland im Uhrzeigersinn umfahren werden.

Martin Hager, Fabian Eichinger, Amadeus Cosimo, Markus Eichinger und Thomas Mayr (v. l.) freuen sich über den Sieg beim Race Around Niederösterreich. (Foto: CLR)

Nachdem die beiden CLR Sauwald Cofain 699 Athleten Amadeus Lobe aus Gurten und Markus Eichinger aus Kopfing vor wenigen Wochen das RAA im 2er Team gewinnen konnten, nutzten sie ihre aktuelle Form und stellten sich spontan beim RAN an den Start. Gemeinsam mit den RAA-erprobten Betreuern Martin Haas, Thomas Mayr und Fabian Eichinger rollte das Team am 18. September um 20.36 Uhr als letztes der 16 gestarteten 2er Teams über die Startrampe.

Aufholjagd bei tiefen Temperaturen

Nachdem die Teilnehmer im Sinne eines Einzelzeitfahrens in größerem Zeitabstand in Weitra auf die 600 Kilometer lange Rennstrecke entlassen wurden, startete die große Aufholjagd für den CLR Express bereits bei Finsternis und tiefen Temperaturen. Um eine schnelle Zeit um Niederösterreich erzielen zu können, wurden sehr schnelle Wechselzyklen (weniger als 20 Minuten) zwischen den beiden Radrennfahrer durchgeführt. So gelang es dem Team nach etwa 250 absolvierten Kilometern die Spitze des Feldes zu übernehmen.

Vorsprung herausgefahren

Bei äußerst kühlen Temperaturen im einstelligen Bereich erreichte das Duo um Punkt 7 Uhr die Time Station am Semmering, wobei sie zu diesem Zeitpunkt bereits einen respektablen Vorsprung von 20 Minuten auf das erste Verfolgerteam herausfahren konnten. Der hügelige und unrhythmische Streckenverlauf auf den letzten 200 Kilometern wurde zu einem Kraftakt für die beiden Sauwaldler, ließ sie aber ihre Stärken im Vergleich zur Konkurrenz zusätzlich ausspielen. Mit einem Vorsprung von knapp 1.5 Stunden auf den ersten Verfolger krönte sich das Team vom CLR Sauwald Cofain 699 nach 17 Stunden und 28 Minuten mit der schnellsten Fahrzeit der diesjährigen Veranstaltung zum Sieger im 2er Team.


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