Auspowern für den guten Zweck: Raaber Helden-Run feiert Premiere
RAAB. Der erste Raaber Helden-Run geht am Sonntag, 27. August am Trainingsgelände des Ironbody Raab in Brünning über die Bühne. Der Erlös der Veranstaltung wird an Katalea aus Riedau gespendet.

Die Raaberin Karolina Böröczki gehört zu den besten Extremhindernisläuferinnen der Welt. Egal ob die Rennen in Österreich oder woanders in Europa über die Bühne gehen, die Raaberin ist meist mit von der Partie. Gemeinsam mit ihrem Mann und ihrem Sohn sind sie oft zu dritt am Start. „Meine ganze Familie liebt diesen Sport. Wir brennen dafür“, meint Böröczki, die in ihrem Ironbody in Raab mehrmals die Woche mit vielen Gleichgesinnten trainiert.
Spaß und sozialer Gedanke im Vordergrund
Schon lange hatte sie den Wunsch, ein eigenes Rennen in Raab zu veranstalten. Dabei sollten der Spaß und der soziale Gedanke im Vordergrund stehen. So wurde die Idee geboren, den Raaber Helden-Run durchzuführen. Ein Event für Groß und Klein. „Wir wollen Hobbysportlern die Möglichkeit geben, in die Welt des Extremhindernislaufens einzutauchen“, meint Böröczki.
Streckenlänge
Die Streckenlänge beträgt rund 7,1 Kilometer. Es ist eine abwechslungsreiche Naturstrecke mit vielen Hindernissen. „Sie ist herausfordernd, aber für alle überwindbar“, so Böröczki. Wer die Strecke nicht alleine bewältigen will, der kann im Team-Lauf an den Start gehen. „Hierbei darf man gemeinsam mit dem Team jedes Hindernis überwinden. Hilfe ist erlaubt“, berichtet die Organisatorin. Für Familien steht eine 1,5 Kilometer lange Strecke zur Verfügung.
Erlös wird gespendet
Der Raaber Helden-Run wird ganz nach dem Motto „Auspowern für den guten Zweck“ durchgeführt. Der Reinerlös des Events wird an den Raaber Verein „Engal gibt’s wiakle“ gespendet. Dieser wird damit die achtjährige Katalea aus Riedau unterstützen. Katalea kam gesund zur Welt und im Alter von 2,5 Jahren wurde bei ihr die unheilbare Krankheit MukoPolySaccharidose (MPS) diagnostiziert. Eine angeborene, langsam fortschreitende Stoffwechselerkrankung.
Finanzielle Unterstützung
„Katalea kann mittlerweile nicht mehr sprechen und auch nicht mehr alleine essen. Sie benötigt eine 24-Stunden-Betreuung. Wir können ihre Krankheit nicht heilen, aber wenigstens ihren Eltern finanziell unter die Arme greifen“, so Böröczki.


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