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Schärding. Am 3. September besuchen die FPÖ Politiker Heinz-Christian Strache und Manfred Haimbuchner die Barockstadt Schärding. Dabei dürften die beiden nicht von allen herzlich empfangen werden.

Wenn es nach den Zusagen auf Facebook geht, dürften HC Strache und Manfred Haimbauchner bei ihrer Heimattour in Schärding mit ordentlich Gegenwind zu rechnen haben.

Etwas dagegen hat Kilian Daller, der im Vorfeld die Facebook-Seite „Schärding macht den Mund auf“ gründete und zu einer Gegenkundgebung einlädt. Der Initiator erklärt, warum er der FPÖ-Veranstaltung etwas entgegen halten will: „Ich habe die Veranstaltung der FPÖ auf einem Plakat gesehen und von da an war für mich klar, dass ich etwas dagegen unternehmen muss. Vor allem bei dem derzeitigen Rechtsruck der Politik. Meine Motivation ist, ein klares Zeichen gegen Fremdenhass und Rechtspopulismus zu setzen“. Innerhalb 24 Stunden hatte die Veranstaltung 200 Online-Zusagen. Bei Redaktionschluss waren es bereits mehr als 340 Teilnehmer. Die Motivation hinter der Gegenveranstaltung: „Geplant sind eine Kundgebung und eventuell auch eine Demo. Das wird noch entschieden. Natürlich kann ich noch nicht genau sagen wie viele Teilnehmer am 3. September erscheinen werden, aber Schärding setzt mit diesem großen Zuspruch bereits jetzt ein großes Zeichen. Ich erhoffe mir eine friedliche Veranstaltung und möchte, dass Schärding den Mund aufmacht gegen Rechtspopulismus und Fremdenhass“, erklärt Daller.

UPDATE:

Stellungnahme von Schärdings FPÖ-Chef Erhard Weinzinger:

Zur Tatsache, dass am 3. September eine Gegenkundgebung im Rahmen der Heimattour von HC Strache und Manfred Haimbuchner stattfinden wird, meint Weinzinger: „In unserer Demokratie darf jeder eine Kundgebung veranstalten, solange diese nicht eine andere Veranstaltung stört“. Die FPÖ wird sich in Schärding nun nicht besonders oder anders auf den Termin vorbereiten. Auf die Frage ob die FPÖ im allgemeinen mit Widerstand gerechnet hatte, meint der FPÖ-Chef: „Es ist eine Gegenkundgebung. Ich sehe das nicht als Widerstand“.

UPDATE:

Der Veranstalter rechnet mit zirka 300 Personen auf der Demo. Ebenso dürfte es, geht es nach Initiatoren, ziemlich laut werden. Aufgrund der voraussichtlich hohen Beteilung wird eine Tonanlage installiert. Eine genaue Demo-Route wird noch festgelegt.


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