Lautstarke Kundgebung gegen FPÖ-Veranstaltung
Schärding. FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache und Landesrat Manfred Haimbuchner besuchten am vergangenen Donnerstag im Rahmen ihrer Heimattour die Barockstadt Schärding. Bereits im Vorfeld sorgte diese Veranstaltung für reichlich Diskussion, eine Gegen-Demo war angekündigt, die Polizei forderte Verstärkung an.

Wegen der schlechten Wettervorhersage wurde für die Gäste des FPÖ-Events ein Zelt aufgebaut. Von der lautstarken Formation der Demonstranten, die von der Polizei hermetisch auf Höhe Rathaus abgeriegelt wurden, bekamen Strache & Co. so kaum etwas mit. Mit Trillerpfeifen und Ansprachen taten die laut Polizei zirka 250 Demonstranten ihren Unmut über die Politik der FPÖ kund und wollten ein Zeichen für mehr Menschenrechte und gegen Hetze setzen. Für Kilian Daller, der via Facebook zur Kundgebung eingeladen hatte, war die Demo ein voller Erfolg. „Ich habe so viel Lob und Zuspruch erhalten und alle Kommentare von Leuten, die sich über mein Alter lustig machen, oder sonstige plumpe Provokationen bestätigen mich nur in meiner Sache“, erklärt der 18-Jährige aus St. Marienkirchen. Bestätigt fühlten sich wohl auch HC Strache und Manfred Haimbuchner. Das Zelt reichte nicht für die zahlreichen Besucher. Die Ausführungen der Politiker auf der Bühne erhielten lautstarken Zuspruch. „Mit ihren hervorragenden Reden haben wir und vor allem die Hauptakteure, Manfred Haimbuchner und Heinz Christian Strache, unsere Freiheitlichen Botschaften direkt an die Menschen weitergeben können. Vor allem aber haben wir Freiheitliche wieder bewiesen, dass die Vorwürfe, wir würden nur hetzen, völlig unsinnig sind“, erklärt FPÖ-Bezirksparteiobmann Hermann Brückl. Zu der Demonstration einige Meter neben der Veranstaltung meint Brückl, der von 3000 Gästen bei der Heimattour spricht: „Bei uns herrscht Versammlungsfreiheit und das ist gut so. Was die Gegendemonstranten ausmacht, ist jedoch, dass sie vorgeben für Toleranz und Meinungsfreiheit zu demonstrieren. Gleichzeitig wollen sie aber, dass wir Freiheitliche den Mund nicht aufmachen dürfen.“


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden