Ein Schmerzensschrei von Schärdings Bürgermeister anstelle des Glöckchens vom Christkind
SCHÄRDING. Weihnachten, das ist für Schärdings Bürgermeister Franz Angerer und seine Familie nicht nur der Heilige Abend, sondern der ganze Advent.

Zur lieben Tradition geworden ist für Franz Angerer in den letzten Jahren, dass es mehrere Adventkalender gibt, auch einen selbst gebastelten seiner Frau Gaby, der jeden Tag von jemand anderem „bestückt“ wird. Die darin befindlichen Kleinigkeiten und Überraschungen sind ein erstes „Highlight“ am frühen Morgen. „Neben dem Adventkalender genießen wir auch unseren nachmittäglichen Tee oder Kaffee, am Adventkranz brennen die Kerzen, dazu ein paar Kekserl, das eine oder andere Weihnachtslied, genau das Richtige, um sich auf Weihnachten einzustimmen“, so das Stadtoberhaupt.
Tradition: Mitternachtsmette
Unbedingt zu Advent und Weihnachten gehört für ihn auch der Besuch der wöchentlichen Rorate und der Mitternachtsmette am 24. Dezember. „In meiner Kindheit gab“s am Heiligen Abend immer Bratwürstel, und einige Jahre haben meine Frau und ich das auch so gehalten, vor allem, als meine Tochter Nicoletta noch klein war; nun genießen wir ein gemütliches Fondue, bei dem man gerne etwas länger sitzen bleibt“, erzählt Angerer vom Weihnachtsessen.
Eine schmerzhafte Weihnachtserinnerung
Ein Weihnachtsfest ist ihm besonders in Erinnerung geblieben: „Ich war am Heiligen Abend noch bei der Feier am Friedhof beziehungsweise am Hessen-Rainer-Platz, meine Frau hatte zuhause schon alles für die Ankunft des Christkindes vorbereitet. Leise und vorsichtig wollte ich bei meiner Rückkehr ins Wohnzimmer schleichen, um die Kerzen am Christbaum anzuzünden. Leider übersah ich dabei völlig eine Glastür. Statt eines Glöckchens erfüllte mein Schmerzensschrei den Raum. Eine kleine Narbe an meiner Nase erinnert noch heute daran“, blickt Angerer auf das schmerzende Erlebnis zurück.


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